Tiere

Vorsichtige Annäherung

Am Ufer des Töpchiner Sees (Dahme-Spreewald) wächst das Schilf zu dicht. Ein Problem, dem man auch mit technischen oder gar chemischen Mitteln beikommen könnte.

Aber in Brandenburg hat man sich für eine ganz natürliche Lösung entschieden. Ab sofort grasen in dem Naturschutzgebiet am Töpchiner See vier Wasserbüffel und fressen das überschüssige Schilfrohr. Dadurch sollen gefährdete Pflanzen im Kalkmoor wie Fieberklee, Sumpfdotterblumen und Orchideen wieder mehr Sonnenlicht und damit bessere Wachstumsbedingungen erhalten. Davon soll auch der Lebensraum für Schmetterlinge oder Wiesenbrüter wie Kiebitze profitieren. Auf dem Foto zeigt Landwirt Detlef Simon seiner Enkeln Cira die Büffel - neugierig ist offensichtlich aber erst einmal nur das Tier. BM