Verkehr

Dreieck Schwanebeck wird umgebaut

Das Autobahndreieck Schwanebeck am nördlichen Berliner Ring (A 10) wird in den kommenden zweieinhalb Jahren zum Kreuz Barnim ausgebaut.

Brandenburgs Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger (SPD) und der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Jan Mücke, haben am Donnerstag den symbolischen ersten Spatenstich für das 45 Millionen Euro-teure Projekt gesetzt. 20 Millionen Euro Fördermittel steuert die EU bei.

Das größte Autobahnbau-Projekt der Region am Übergang der A 10 zur Autobahn 11 in Richtung Stettin (Szczecin) ist Teil des Ausbaus des Berliner Rings von vier auf sechs Fahrstreifen. Nach der Fertigstellung soll der Verkehr auf dem Autobahnring flüssiger fließen. Die A 10 wird künftig geradeaus durch den Verkehrsknoten führen. Zum Kreuz wird das bisherige Dreieck, weil die nahe gelegene Anschlussstelle Weißensee mit Anbindung der Bundesstraße 2 integriert wird. B 2 und A 11 sollen über untergeordnete Ein- und Ausfahrten angeschlossen werden. Um das Projekt zu realisieren, müssen nach Angaben des Infrastrukturministeriums sieben Brücken neu gebaut und zwei Brücken erneuert werden. Außerdem ist die Errichtung eines 930 Meter langen Lärmschutzwalls geplant. In der ersten Bauphase soll es noch keine größeren Einschränkungen des Verkehrs geben. In späteren Phasen müssen Autofahrer aber mit Staus und Umleitungen rechnen.