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Sprengung: Weltkriegsbombe in Wohngebiet unschädlich gemacht

Sprengung

Weltkriegsbombe in Wohngebiet unschädlich gemacht

Eine 500-Kilogramm-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist in Oranienburg am Donnerstagvormittag gesprengt worden. Zuvor mussten 4400 Menschen in einem Sperrkreis mit einem Radius von 850 Metern rund um den Fundort in Oranienburg-Süd ihre Häuser verlassen. Kampfmittel-Experten hatten zuvor den Fund von zwei Bomben bestätigt. Eine Bombe schätzten sie als ungefährlich ein, weil ihr Zünder fehlte. Die zweite hatte einen chemischen Langzeitzünder, der nicht entschärft werden kann. Beide Bomben lagen im Erdreich in einem Wohngebiet. Seit der Wende sind in Oranienburg 159 Blindgänger unschädlich gemacht worden.

Flughafen

Baubeginn für Luftfrachtzentrum am BBI

Auf der Baustelle des Flughafens BBI haben am Donnerstag die Arbeiten für das Luftfrachtzentrum begonnen. Das Gebäude soll im April 2012 und damit gut einen Monat vor Eröffnung des BBI fertig sein. Bauherr ist die Dietz AG aus Bensheim. Es entstehen 12 000 Quadratmeter Hallen- und 7000 Quadratmeter Bürofläche. In dem Zentrum können vorerst bis zu 100 000 Tonnen Fracht jährlich umgeschlagen werden. Es soll auch den Zoll und die tierärztlichen Kontrollstellen aufnehmen. schoe

Pilotversuch

Kohlendioxid wird testweise verpresst

Das Geoforschungszentrum Potsdam (GFZ) hat am Mittwoch im brandenburgischen Ketzin einen Pilotversuch zur unterirdischen Einlagerung des klimaschädlichen Kohlendioxids gestartet. Ein Tanklastzug lieferte am Nachmittag 23 Tonnen CO2 aus der Vattenfall-Pilotanlage im Spremberger Ortsteil Schwarze Pumpe an. In der Versuchsanlage Ketzin soll in den kommenden vier Wochen erstmals CO2 - insgesamt 2000 Tonnen - unterirdisch verpresst werden. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland forderte erneut den sofortigen Stopp der CCS-Technik.