Unfall

Im Freizeitbad verunglückter Junge wird obduziert

Das am Dienstag in einem Freizeitbad in Brand (Dahme-Spreewald) tödlich verunglückte Kind wird obduziert.

Die Staatsanwaltschaft habe zur Untersuchung der genauen Todesursache eine Obduktion angeordnet, sagte Polizeisprecher Jens Quitschke. Der dreijährige Junge war bei einem Badeunfall in Tropical Islands gestorben. Bislang gehen die Ermittler davon aus, dass das Kind ertrunken ist. Das Kind gehörte zu einer Gruppe polnischer Badegäste. Die Mutter des Jungen sowie weitere Angehörige waren mit fünf Kindern in das Bad gekommen. Der Dreijährige ging offenbar allein auf Entdeckungstour. Später wurde der Junge leblos in einem Wasserbecken aufgefunden. Quitschke sagte, nach den bisherigen Ermittlungen habe sich der Junge von einem Wasserspielplatz entfernt. Aufgefunden worden sei das Kind dann im sogenannten Südseebecken. Dort sei das Wasser bis zu 1,30 Meter tief. Aus Sicht der Ermittler gibt es bislang keine Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden oder eine Vernachlässigung der Aufsichtspflicht.