Sicherheit

Nach Tod von Lilly mehr Personal für Kindertagesstätte

Drei Monate nach dem Tod der ins Eis eingebrochenen zweijährigen Lilly in Eberswalde (Barnim) zieht die Stadtverwaltung jetzt Konsequenzen. Laut einem den Stadtverordneten vorgelegten Katalog will die Stadt zwei zusätzliche Erzieher einstellen, wie die "Märkische Oderzeitung" berichtete.

Sie sollen die zwölf kommunalen Einrichtungen unter anderem bei krankheitsbedingten Ausfällen unterstützen. Die beiden neuen Erzieher sollen künftig als sogenannte Springer eingesetzt werden. In den zwölf kommunalen Einrichtungen arbeiten nach Angaben der Sprecherin insgesamt rund 130 Erzieher.

In dem Katalog sind den Angaben zufolge auch Standards festgelegt, die Kitas bei Spaziergängen und Ausflügen einhalten müssen. Die einheitlichen Regelungen sollen jetzt der Brandenburger Unfallkasse zur Prüfung vorgelegt werden. Das zweijährige Mädchen war am 8. Dezember 2010 bei einem Spaziergang ihrer Kita-Gruppe in das eiskalte Wasser einer alten Tongrube gestürzt. Das Kind starb rund eine Woche später an den Folgen des Unfalls in einer Berliner Klinik.