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Unfall: Auto stößt mit Triebwagen am Bahnübergang zusammen

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Unfall

Auto stößt mit Triebwagen am Bahnübergang zusammen

Beim Zusammenstoß eines Triebwagens mit einem Auto am Bahnübergang Wusterhausen (Ostprignitz-Ruppin) ist ein 50-jähriger Autofahrer schwer verletzt worden. Der Mann hatte am Sonnabend an dem schrankenlosen Bahnübergang wegen der Sonneneinstrahlung den herannahenden Regionalzug übersehen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Der Zug der Prignitzer Eisenbahngesellschaft aus Richtung Neustadt/Dosse war auf dem Weg nach Kyritz. Die zwölf Fahrgäste und der Zugführer blieben unverletzt. Die Strecke war gut zwei Stunden gesperrt.

Rechtsextremismus

Schmierereien an mehreren Hauseingängen entdeckt

An mehreren Hauseingängen von Wohnhäusern in der Stadt Brandenburg/Havel sind rechtsextreme Parolen entdeckt worden. Anwohner hatten die Schmierereien am Sonnabend in der Stadt entdeckt und anschließend die Polizei informiert, teilte der Schutzbereich Brandenburg am Sonntag mit. Der Staatsschutz der brandenburgischen Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Hinweise auf den oder die Täter nimmt die Polizeiwache in Brandenburg unter der Telefonnummer 033 81 56 00 entgegen.

Verkehr

Habicht prallt gegen Auto - Vogel tot

Ein solcher Unfall ist sehr selten: Ein Habicht ist am Sonnabend auf der Autobahn A 24 zwischen den Anschlussstellen Meyenburg und Pritzwalk auf ein Auto geprallt. Die 40 Jahre alte Autofahrerin kam bei dem Zwischenfall mit dem Schrecken davon und blieb unverletzt, teilte die brandenburgische Polizei am Sonntag mit. Der Habicht bezahlte seinen Sturzflug mit dem Leben. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Kühler des Fahrzeugs so beschädigt, dass die 40-Jährige ihre Fahrt nicht mehr fortsetzen konnte. Ein Abschleppdienst musste sich anschließend um das Fahrzeug kümmern.

Umwelt

Tausende protestieren gegen Pläne für CO2-Lager

Rund 2500 Menschen haben nach Veranstalterangaben in Beeskow (Oder-Spree) gegen Pläne zur unterirdischen CO2-Verpressung protestiert. Die Aktion am Sonntagabend sei ein voller Erfolg gewesen, es seien viel mehr Leute als erwartet gekommen, sagte ein Sprecher der Bürgerinitiative "CO2-Endlager stoppen". In Ostbrandenburg will der Energiekonzern Vattenfall zwei mögliche unterirdische Lagerstätten erkunden, um dort bei der Braunkohle-Verstromung abgeschiedenes CO2 zu verpressen. Dagegen gibt es starken Widerstand.