Öffentlicher Dienst

In der Region gibt es zunächst keine Warnstreiks

Von den für diese Woche angekündigten Warnstreiks im öffentlichen Dienst bleiben Brandenburg und Berlin zunächst verschont. "Warnstreiks sind erst einmal nicht geplant", sagte der Sprecher des Ver.di-Landesbezirkes, Andreas Splanemann, am Sonntag.

Berlin sei von den laufenden Verhandlungen nicht betroffen, da das Land seit 2003 nicht mehr Mitglied im Arbeitgeberverband sei, sagte Splanemann. Die Brandenburger Beschäftigten des öffentlichen Dienstes wollen am 8. März noch einmal Druck auf die Arbeitgeber machen. Sie treffen sich zu einer Demonstration und Kundgebung in Potsdam, auf der auch Ver.di-Chef Frank Bsirske auftreten wird. Die Tarifgespräche für die bundesweit rund 600 000 Angestellten der Länder sind bisher ergebnislos verlaufen. Die Gewerkschaften fordern ein Plus von 50 Euro und eine lineare Erhöhung von drei Prozent. Der Verhandlungsführer der Länder, Niedersachsens Finanzminister Hartmut Möllring (CDU), hält das für überzogen. Die dritte Verhandlungsrunde ist für den 9. März geplant. Neben einer Gehaltserhöhung ist vor allem die tarifliche Eingruppierung der rund 200 000 angestellten Lehrer der große Knackpunkt in den Tarifgesprächen.