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Rücktritt abgelehnt

Cottbus Der Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Cottbus, Ulrich Fey, hat Gespräche mit der DDR-Staatssicherheit zugegeben. Fey, der seit 2003 Kammerpräsident ist, lehnte einen Rückzug von seinem ehrenamtlichen Posten aber ab. Seine Amtszeit endet 2012. Fey sagte am Dienstag, er sei während seiner Tätigkeit im Synthesewerk Schwarzheide in den 70er- und 80er-Jahren von der Stasi unter dem Decknamen "Köste" geführt worden. Eine Verpflichtungserklärung habe er jedoch nicht unterschrieben.

Verdacht Nach einem Fernsehbericht des RBB soll der 65-jährige Unternehmer Inoffizieller Mitarbeiter (IM) der Stasi gewesen sein. Die Vereinigung der Opfer des Stalinismus sowie Landespolitiker fordern den Rücktritt.