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Hermannswerder: BUND kritisiert geplante Seefestspiele

Hermannswerder

BUND kritisiert geplante Seefestspiele

Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) hat sich gegen die im Sommer geplanten Seefestspiele auf der Potsdamer Insel Hermannswerder ausgesprochen. Das Vorhaben sei im Landschaftsschutzgebiet Potsdamer Wald- und Havelseengebiet und im Naturschutzgebiet Mittlere Havel geplant, teilte der BUND mit. Eine vom Naturschutzbund Deutschland (Nabu) Potsdam angekündigte mögliche Klage gegen die Baugenehmigung würde der BUND daher unterstützen, sagte BUND-Landesgeschäftsführer Axel Kruschat. Die Seefestspiele sollen erstmals vom 11. bis 28. August stattfinden.

Autobahn

Verfolgungsjagd endet mit schwerem Unfall

Eine Verfolgungsjagd zwischen Polizisten und dem Fahrer eines gestohlenen Transporters hat auf der Autobahn 12 bei Frankfurt (O.) zu einem Unfall mit mehreren unbeteiligten Autos geführt. Der Fahrer war den Beamten zuvor mit bis zu Tempo 150 davongefahren. An einem Stauende versuchte er dann vergeblich, den Transporter zwischen Leitplanke und anderen Fahrzeugen hindurchzuquetschen. Er beschädigte dabei einen Lastwagen, vier Autos und einen Streifenwagen. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf 75 000 Euro. Der Insasse eines Fahrzeugs erlitt leichte Verletzungen. Nach dem Unfall flüchtete der Fahrer zu Fuß.

Dienstwagen

Potsdamer Kabinett beschließt neue Richtlinien

Die Autos der rot-roten Landesregierung in Brandenburg unterliegen künftig strengeren Regeln. Das Kabinett hat am Dienstag neue Richtlinien für Dienstwagen beschlossen, teilte die Staatskanzlei mit. Danach sind Ministern und Staatssekretären private Auslandsfahrten mit dem Auto ab sofort verboten. Probefahrten sind generell auf maximal zwei Tage begrenzt und nur dann möglich, wenn ein Wechsel des Dienstwagens bevorsteht. Hintergrund der neuen Regelung ist eine Dienstwagen-Affäre, die vergangene Woche zum Rücktritt von Bildungsminister Holger Rupprecht(SPD) führte.