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Rindfleisch: Pro-Kopf-Verbrauch wieder so hoch wie vor der BSE-Krise

Rindfleisch

Pro-Kopf-Verbrauch wieder so hoch wie vor der BSE-Krise

Die Brandenburger essen wieder so viel Rindfleisch wie vor der vor gut zehn Jahren ausgebrochenen BSE-Krise. Sie ist vollständig überwunden, antwortete Agrarminister Jörg Vogelsänger (SPD) auf eine parlamentarische Anfrage. Der Preis für ein Kilogramm Schlachtgewicht von Jungbullen liege mit 3,70 Euro auf Höchstniveau. Der durchschnittliche Rindfleischverbrauch pro Einwohner und Jahr hat sich laut Vogelsänger seit 2003 auf 12 bis 13 Kilogramm eingepegelt. 2001 sei er bedingt durch die BSE-Krise auf 9,9 Kilogramm gesunken. Jedoch habe sich der Verbrauch auch zuvor schon verringert - nämlich von 22 Kilogramm pro Kopf im Jahr 1990 auf 15 Kilogramm im Jahr 1999.

Auffahrunfall

Zwei Kinder und zwei Erwachsene auf B 96 verletzt

Bei einem Auffahrunfall auf der B 96 zwischen Löwenberg und dem Abzweig Gutengermendorf (Oberhavel) sind vier Menschen verletzt worden, darunter zwei Kinder. Ein Auto hatte am Sonnabend ein anderes Fahrzeug auf einen Wagen geschoben, der anhalten wollte. In den auffahrenden Autos wurden insgesamt zehn Kinder eines Kinderheimes befördert. Zwei Kinder (11 und 14 Jahre) sowie ein 22-jähriger Fahrer wurden leicht verletzt. Eine ebenfalls 22-jährige Pkw-Fahrerin kam schwer verletzt in ein Krankenhaus. Die B 96 war im Unfallbereich 90 Minuten gesperrt.

Kennzeichnungspflicht

Alle Voraussetzungen für Gesetzentwurf gegeben

Die Bündnisgrünen hoffen auf eine Vorreiterrolle Brandenburgs bei der Kennzeichnung uniformierter Polizisten. "Die Voraussetzungen für den Gesetzentwurf sind da", sagte die innenpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion, Ursula Nonnemacher, am Sonntag. Ein Gesetzentwurf der CDU liege vor, SPD und Linke hätten sich im Koalitionsvertrag dafür ausgesprochen. Brandenburg wäre das erste Bundesland, das eine gesetzliche Pflicht einführt.