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Todesfall: Ermittlungen gegen Bahn-Mitarbeiter

Todesfall

Ermittlungen gegen Bahn-Mitarbeiter

Der Tod eines 15-jährigen Mädchens auf dem Bahnhof Wünsdorf (Teltow-Fläming) Anfang Dezember 2010 hat ein juristisches Nachspiel. Gegen den zuständigen Fahrdienstleiter wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet, teilte die Staatsanwaltschaft Potsdam mit. Es bestehe ein Anfangsverdacht, weil der Bahnmitarbeiter nicht alles Notwendige zur Gefahrenabwehr auf dem Bahnsteig eingeleitet habe. Die 15-jährige Berlinerin war auf dem Bahnhof Wünsdorf-Waldstadt von einem vorbeifahrenden Zug erfasst worden.

Justiz

Jugendlicher offenbar von Mithäftlingen misshandelt

In der Justizvollzugsanstalt (JVA) Cottbus-Dissenchen soll ein 17-Jähriger von mehreren Mithäftlingen misshandelt worden sein. "Es gibt einen Vorfall von den Weihnachtsfeiertagen", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Cottbus. "Wir ermitteln in diesem Zusammenhang gegen vier Personen." Nach Angaben der "Bild"-Zeitung sollen vier junge Männer auf den 17-Jährigen eingeschlagen haben. Das Opfer habe unter anderem Exkremente eines Mithäftlings essen müssen.

Gericht

Klage zur Friedhofsbahn nach Stahnsdorf abgewiesen

Das Berliner Verwaltungsgericht hat die Klage der Evangelischen Kirche zur Wiederherstellung der Friedhofsbahn nach Stahnsdorf abgewiesen. Der Anspruch lasse sich nicht durch einen mehr als hundert Jahre alten Vertrag stützen, sagte ein Sprecher des Gerichts. Seit dem Mauerbau 1961 ist die Strecke zwischen Wannsee und Stahnsdorf stillgelegt. Die Anlagen wurden später demontiert.