Hochwasser

Höchste Alarmstufe in der Prignitz

Das Elbe-Hochwasser in Brandenburg hat sich dem Rekordstand von 2002 angenähert. Der Scheitelpunkt wurde am Sonnabend aus der Prignitz gemeldet, am Pegel Wittenberge waren es am Nachmittag 7,26 Meter, wie Christel Spenn von der Kreisverwaltung in Perleberg sagte.

Derzeit gilt für den gesamten Abschnitt die höchste Alarmstufe 4. Es sei aber nicht davon auszugehen, dass das Wasser weiter steige. Bei der Rekordflut von 2002 stieg die Elbe an dem Pegel auf 7,34 Meter. Bereits am Freitagmittag waren aus Wittenberge 7,23 Meter gemeldet worden. Am Sonnabendmorgen nahm Innenminister Dietmar Woidke (SPD) an einer Lagebesprechung in der Prignitz teil. Anschließend machte er sich an den Deichen ein Bild von der Lage. Im Einsatz sind mehrere Hundert Helfer, darunter Feuerwehrleute, Polizisten und Mitarbeiter des Technischen Hilfswerkes. Auch Einwohner haben sich gemeldet, um Sandsäcke zu füllen. Die Deiche hielten bislang.

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