Oderbruch

Das Eis bricht

Die Eisschollen der Oder in Brandenburg können jetzt flussabwärts in die Ostsee treiben. Beim Einsatz von vier Eisbrechern bei Hohensaaten (Märkisch-Oderland) am Dienstagnachmittag sei die restliche Eisdecke plötzlich aufgebrochen, sagte der Präsident des Landesumweltamtes, Matthias Freude.

Nunmehr sinke der Wasserstand in diesem Abschnitt sehr stark. Derweil erreichte das Hochwasser der Schwarzen Elster am Pegel Herzberg (Elbe-Elster) den Richtwert der höchsten Alarmstufe 4, ohne dass diese Stufe ausgerufen wurde. Die Wasserstände am Oberlauf der Spree gingen weiter zurück und liegen zwischen den Stufen 1 und 2.

"Das Oderbruch kann erst einmal aufatmen", sagte Umweltministerin Anita Tack (Linke). Sie dankte den Mitarbeitern des Landesumweltamtes und den ehrenamtlichen Helfern, die trotz Kälte als Deichläufer die Dämme kontrollieren und zur Sicherung der wasserwirtschaftlichen Anlagen unterwegs sind.

( dpa )