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Beute: Damwild in Gehege offenbar von Wolf gerissen

Beute

Damwild in Gehege offenbar von Wolf gerissen

Ein Wolf hat in einem Gehege bei Gadow (Ostprignitz-Ruppin) offenbar Damwild getötet. Insgesamt seien 13 Tiere gerissen oder zu Tode gehetzt worden, sagte am Dienstag der Präsident des Landesumweltamtes, Matthias Freude. Nur der Hirsch des Rudels habe überlebt. Die Tiere standen im Gehege eines Landwirts, der den Schaden am Sonntag entdeckte. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass es sich um einen Wolf handele, sagte Freude. Deshalb werde der Landwirt den Schaden ersetzt bekommen. Es seien Haare aus dem Pelz des Tieres gefunden worden, die jetzt untersucht werden.

Frostaufbrüche

Eine halbe Million Euro Schaden im Cottbuser Straßennetz

Winterschäden in Höhe von rund 500 000 Euro sind bisher am städtischen Straßennetz in Cottbus entstanden. Das teilte am Dienstag Baudezernentin Marietta Tzschoppe (SPD) nach einer vorläufigen Schätzung im Rathaus mit. Nach einem aktuellen Zustandsbericht befinden sich über 100 Straßenabschnitte, Geh- und Radwege sowie Parkplätze in einem katastrophalen Zustand. Acht besonders durch Frost und Schnee beschädigte Hauptstraßen seien inzwischen notdürftig instand gesetzt worden, sagte die Baudezernentin.

Prämie

CDU will Rückkehrer finanziell unterstützen

Nach dem Vorbild anderer ostdeutscher Bundesländer will die CDU auch rückkehrwillige Brandenburger in ihre Heimat holen. Die Fraktion fordere dafür von der rot-roten Regierung ein Zukunftskonzept, sagte die Vorsitzende Saskia Ludwig am Dienstag in Potsdam. Unter anderem sollen ein Ansprechpartner benannt, eine Internetplattform und finanzielle Anreize geschaffen werden. Hintergrund sind die Abwanderung vieler Brandenburger in andere Bundesländer und der Fachkräftemangel. Nach dem Willen der CDU soll die Zukunftsagentur Brandenburg das Konzept erstellen.

( dapd )