Unglück

Frau von ICE am Bahnhof Jüterbog überfahren

Am Bahnhof Jüterbog (Teltow-Fläming) ist am Montag eine Frau von einem ICE überrollt und getötet worden. Wie die Polizei mitteilte, hatte der Lokführer zuvor mehrere Warnsignale abgegeben. Warum die Frau die Schienen nicht rechtzeitig verlassen hat, war zunächst unklar.

Da die Frau keinerlei Papiere bei sich hatte, war auch die Identität der Getöteten zunächst nicht zweifelsfrei geklärt. Die ICE-Strecke Berlin-Leipzig musste für fünf Stunden gesperrt werden. Der Schnellzug war mit 122 Passagieren besetzt. Laut Deutscher Bahn konnte er den Unglücksort in langsamer Fahrt nach drei Stunden passieren. Der reguläre Betrieb konnte jedoch erst zwei Stunden später aufgenommen werden. Fernzüge wurden während der Vollsperrung über Dessau (Sachsen-Anhalt) umgeleitet. Im Regionalbahnverkehr der Linien RE 4 und 5 im Landkreis Teltow-Fläming wurde zwischen Luckenwalde und Niedergörsdorf sowie zwischen Luckenwalde und Oehna Schienenersatzverkehr eingesetzt. Laut Bahnsprecher soll sich der Bahnverkehr zwischen Berlin und Leipzig wieder normalisiert haben.