BrandenburgNews

Verdacht: Ermittlungen nach Munitionsfund ausgeweitet

Verdacht

Ermittlungen nach Munitionsfund ausgeweitet

Nach dem Munitionsfund in Schipkau (Oberspreewald-Lausitz) sind die Ermittlungen ausgeweitet worden. Es wird nun neben der 20 Jahre alten Mieterin einer Wohnung auch gegen ihren 22 Jahre alten Freund ermittelt. Beide stehen in Verdacht, gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz verstoßen zu haben. Beamte hatten am Montag im Keller eines Mehrfamilienhauses Sprenggranaten und Minen aus beiden Weltkriegen entdeckt. Als sie danach die Wohnung der Frau durchsuchten, fanden sie alte Geschosshülsen.

Welterbestätten

Potsdam erhält 2,38 Millionen Euro zur Sanierung

Die Stadt Potsdam erhält rund 2,38 Millionen Euro vom Bund zur Sanierung der Unesco-Welterbestätten. Die Gelder kommen aus dem Unesco-Welterbeprogramm, das die Bundesregierung anlässlich des Konjunkturpakets I aufgelegt hat. Die Stadt will die Mittel zur Sanierung historisch bedeutsamer Bauten im Welterbegebiet einsetzen. Insgesamt sind neun Projekte geplant, darunter etwa die Fassade der Bornstedter Kirche, die Trauerhalle des jüdischen Friedhofs oder die Fassade der Villa Tieck.

Hochwasser

Höchste Alarmstufe an der Oder ausgerufen

In der Nacht zum Dienstag hat sich die Hochwasserlage an Elbe, Havel und Spree entspannt. Für den nördlichen Abschnitt der Oder gilt hingegen weiter wegen anhaltender Eisbildung die höchste Alarmstufe 4. Sie war am Montag ausgerufen worden und erstreckt sich nach Angaben des Landkreises Märkisch-Oderland von Hohensaaten bis Zollbrücke. An Havel und Spree gilt weiterhin Hochwasseralarm, doch wurde an der Havel die Alarmstufe 3 aufgehoben. An der Elbe gibt es keinen Hochwasseralarm mehr.