Stolpersteine für NS-Opfer in Königs Wusterhausen verlegt

Königs Wusterhausen - Als fünfte Stadt Brandenburgs beteiligt sich Königs Wusterhausen am Gedenkprojekt "Stolpersteine". Vier der Metallplatten wurden gestern zur Erinnerung an zwei jüdische Ehepaare vor den letzten bekannten Wohnorten der NS-Opfer verlegt. Bundesweit gibt es nach Angaben des Kölner Künstlers und Initiators Gunter Demnig bislang in 95 Städten rund 5500 Stolpersteine. Die je 95 Euro teuren Steine wurden von der jüdischen Gemeinde in Königs Wusterhausen, der PDS-Fraktion der Stadtverordnetenversammlung und einer Vertreterin des Bundes der Ruhestandsbeamten finanziert. An dem Projekt wollen sich 2006 Frankfurt (Oder), Fürstenwalde, Guben und Prenzlau beteiligen. Gedenkplatten gibt es bereits in Neuruppin, Lübben, Eberswalde und Teupitz. epd