Info: Cornelsen Kulturstiftung

Ruth Cornelsen, die Geschäftsführerin der Cornelsen Verlagsholding Berlin, gründete die Stiftung 1996. Diese stellt jährlich bis zu 750 000 Euro für die Erhaltung und Restaurierung kulturhistorisch bedeutender Gebäude und Kunstwerke zur Verfügung. Sie finanzierte bisher unter anderem die Wiederherstellung von Parkettböden im Marmorpalais, die Restaurierung von Schloss Caputh, der Kapelle Klein-Glienicke, der Loggia Alexandra auf dem Böttcherberg und der Tapeten im Schloss Paretz. Jüngstes Projekt war die Orgel in der Potsdamer Friedenskirche, wofür die Stiftung 500 000 Euro gab. Mit einer halben Million Euro wird bis Sommer 2005 das Einsteinhaus Caputh saniert. Projekte in Berlin sind die Franziskaner-Klosterkirche in Mitte, die Heilig-Geist-Kapelle auf dem Gelände der Humboldt-Universität, die Freilegung eines von Max Liebermann gemaltes Freskos in seiner Villa am Wannsee und der historische Wasserfall im Park von Glienicke. Die Stiftung ermöglichte auch Ankäufe seltener Porzellanservices sowie Möbel für die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten. Die Cornelsen Stiftung Lehren und Lernen sowie die Franz und Ruth Cornelsen Stiftung wirken darüber hinaus fördernd im Bildungsbereich.

dwh