Chronik

Stationen seines Lebens

Am 9. Januar 1890 wird Kurt Tucholsky in Berlin geboren. Sein Elternhaus steht in der Lübecker Straße 13 in Moabit.

Aus beruflichen Gründen zogen die Eltern für einige Jahre nach Stettin. Hier wurde Tucholsky eingeschult

„Rheinsberg“ war erschienen, aber dann begann der Erste Weltkrieg. Tucholsky (l.) diente als Armierungssoldat

1919 veröffentlicht er unter dem Titel „Fromme Gesänge“ mehrere seiner Gedichte aus der „Weltbühne“. Theobald Tiger ist eines der Pseudonyme Tucholskys

Von 1920 bis 1924 wohnte Tucholsky in der Bundesallee 79, damals hieß sie noch Kaiserallee. Hier lebte er mit seiner ersten Ehefrau Else Weil. Die Ärztin – sie war eine von nur 90 Frauen, die 1918 die Approbation erhielt – hatte in dem Haus auch ihre Praxis

Für die „Weltbühne“ schrieb Tucholsky viele seiner Texte. Der Herausgeber Siegfried Jacobsohn war Freund und Trauzeuge bei seiner ersten Heirat

Tucholsky reist, kritisiert aber weiter die Zustände in Deutschland. Es kommt zu Prozessen

1930 zieht Tucholsky nach Schweden. Die Erzählung „Schloss Gripsholm“ erscheint

Am 21. Dezember 1935 stirbt Tucholsky. Eine Überdosierung an Tabletten. Versehentlich oder beabsichtigt – die Biografen streiten. Sein Grab steht im schwedischen Mariefred, wo auch Schloss Gripsholm liegt