Geschichte

Schreiben Sie positiv!

In Rheinsberg spielt Tucholskys erster Bestseller. Was ist von ihm geblieben? Unser Autor war dort Stadtschreiber. Für uns ist er noch einmal zurückgekehrt

Wer bei „Rheinsberg“ an Tucholsky denkt, der kann kein Rheinsberger sein, und wer bei „Tucholsky“ an Rheinsberg denkt, der schätzt diesen Autor nicht sonderlich hoch. Und dennoch schuldet Rheinsberg Tucholsky unendlich viel, Tucholsky Rheinsberg beinahe alles.

Für Tucholsky begann das Abenteuer 1911 (einige behaupten 1912) in Löwenberg beim Umstieg aus dem D-Zug auf die Bimmelbahn durch Felder und Wald nach Rheinsberg hinaus. Heute schlägt DIE BAHN ihren Kunden von Löwenberg nach Rheinsberg eine Route vor mit Umstiegen in Oranienburg und Hennigsdorf und in Neuruppin auf den Bus. Die Fahrzeit beträgt mehr als drei Stunden. Manche zweifeln am Fortschritt, besonders, wenn sie Rheinsberger sind. Erst das Atomkraftwerk, jetzt auch die Eisenbahnreisenden. Sie sind abgeknipst worden vom Netz.

Zwischen Rheinsberg und Gransee, dem nächstgelegenen Bahnhof an einer Hauptstrecke mit Berlinanschluss, scheitert die Einrichtung einer direkten Busverbindung an der scheinbar unüberwindlichen Kreisgrenze. Manche zweifeln an der Europäischen Integration.

Was ist widerwärtiger als winterliche Überlandfahrten im Bus? Das Warten an der Bushaltestelle „Rheinsberger Tor“ in Neuruppin an einem grau-grauen Dezembermorgen, wenn auf der elektronischen Anzeigentafel (manche glauben an den Fortschritt), eine noch allgemeinere, noch speziellere Relativitätstheorie als die Albert Einsteinsche sich realisiert, weil während der einen Minute bis zur angekündigten Ankunft des Transportmittels auf den Uhren in der näheren Umgebung siebenundzwanzig Minuten vergehen.

Bedauerlicherweise kommt der Bus irgendwann doch, und ich muss mein der Redaktion leichtsinnig gegebenes Versprechen erfüllen. Notdürftig, nur notdürftig kann das geschehen, denn einen Einstieg in das Tucholskysche Rheinsberg-Erlebnis gibt es an Bord dieses tristesten aller Beförderungsmittel natürlich nicht, kein außerplanmäßiger Halt auf der Strecke, wo ich den Zugbegleitern beim Löschen eines von aus der Lok gesprühten Funken verursachtes Waldfeuerleins beispringen kann, auch wenn vor kurzem ein Bus dieser Linie liegengeblieben und völlig ausgebrannt ist.

Immerhin ab Heinrichsdorf laufen Straße und Schiene nebeneinander, und wie mir zu Stadtschreiberzeiten die aus dem Walde hervorschießenden Kraftfahrzeuge die baldige Ankunft kündeten, so zeigen mir jetzt die in der Schneise verödenden und verrostenden Geleise die unmittelbare Nähe des von Tucholsky gepriesenen und von mir neuerlich zu preisenden Fleckens an.

Dem putzigen, jetzt verwaisten Bahnhofsgebäude gegenüber die tote, aber auch als Leiche noch hübsche Fabrik. „Carmol tut wohl“, „Carmol aus Rheinsberg in der Mark/Macht Nerven, Geist und Körper stark“ – die Sprüche für das von Rudolf Poscich ermixte Universalschmerzmittel waren schon Volkseigentum, als Tucholskys Wolfgang mit seiner Claire hier ankam.

Die DDR war nicht nur das Land der Mauer, sie war vor allem das Land der Gitter, Gatter und Zäune, die der westliche Besucher in einem Reichtum der Form- und Farbgebung bestaunen durfte wie kein anderes Produkt des sozialistischen Fleißes. Ganz besonders hat mir immer das hüfthohe schmiedeeiserne Gitter zur Sperrung des einzigen rheinsbergischen Bahnsteigs gefallen. Jetzt ist es mit einem ganz einfachen Fahrradschloss gesichert, wie sie in Gebrauch waren, bevor auch das Zweirad zum beneidens- und stehlenswerten Statussymbol aufstieg. Das flößt mir Hoffnung ein, denn es sieht nicht nach endgültiger Stilllegung aus.

Ein vereinsamter Schaukasten. Tucho zieht gleich mit zwei Photographien meine Blicke auf sich, denn die Glasscheibe davor ist sauber geputzt. Das war mein Freund Peter Böthig, mit dem ich verabredet bin. Kammeroper und Musikakademie zieht er auf seiner Seite des Kastens mit. Auf der Rückseite mit den Veranstaltungstipps ist die Scheibe verschmutzt und beschlagen. Nicht schlimm, denn was sich trotzdem erlinsen lässt, hat den Hinweis gar nicht verdient.

Auf der Berliner Straße alles angenehm unverändert, für Claire und Wolfgang wird es, Jahreszeit abgerechnet, aus ihrer Kutsche vom Bahnhof zum Hotel nicht viel anders ausgeschaut haben. Der „Pub“ wird um 18 Uhr öffnen, Raucher sind hier willkommen. Der Schock erwartet mich erst an der Ecke Schloßstraße. Die Bibliothek ist verschwunden! Hier wollte ich meine vom Blatt gewünschte Tucholsky-Umfrage unter den Rheinsbergern starten...

Irgendwie logisch und außerdem konsequent, dass sie, wenn sie schon das Gymnasium dichtmachen und sich, was an Töchtern und Söhnen weiter Hoffnungen berechtigen könnte, für drei bis vier Stunden, die sie doch vielleicht besser mit Lernen zubrächten, in den Bus nach Neuruppin quetschen, auf die städtische Bücherei gleich auch noch verzichten. Dumm gelaufen. Wen frage ich jetzt?

Und da prangt ja schon, quer über die Schaufensterfront, das Schild mit seinem Namen: KURT-TUCHOLSKY-BUCHHANDLUNG. Frank Förster steht an der Kasse und verpackt einen höheren Stapel kunstvoll in Weihnachtspapier.

- Na, alter Stadtschreiber, wie geht's?

- Fast so gut wie in Rheinsberg.

- Aber wir sind doch in Rheinsberg.

- Danke, dass du mich darauf aufmerksam machst. Apropos Tucholsky...

- Für uns natürlich ein Segen.

- Wann hast du das letzte Stück vom „Bilderbogen für Verliebte" verkauft?

- Gestern.

Das Rheinsberg-Büchlein hat er in sechs verschiedenen Ausgaben anzubieten.

- Neuerdings auch auf Englisch. Das hat Dr. Böthig in die Wege geleitet.

- Und Chinesisch?

- Bisher noch nicht. Ich denke aber, dass Dr. Böthig das wohl schon in die Wege geleitet hat. Eine der Neuausgaben hat schöne Aquarelle. Tucho müsste sich darüber freuen, denn die kindischen Zeichnungen seines Busenfreundes, des „Konstmolers“ Szafranski, konnte er ja nur als erklärter Nichtaugenmensch dulden, weil sie das Volumen seines Liebesgeschichtlein halbwegs auf Buchformat blähten.

- Sag mal, Frank, hast du von der Schließung der Bibliothek eigentlich etwas an deinem Umsatz gemerkt?

- Die Bibliothek ist nicht geschlossen, sie ist nur umgezogen, weil es mit der Immobilie irgendeine faule Rückübertragung gab. Sie hat sogar eine blutjunge, bildhübsche Bibliothekarin als neuen Chef. Das hat auch...

- ...Dr. Böthig in die Wege geleitet.

- Genau.

Für mich ist es noch etwas zu früh, meine Wege in Richtung Dr. Böthig zu leiten. Ich setze mich vor dem Schloss auf eine Bank an den Grienericksee. Die Enten beim Schlossgraben, an denen ich vorüberkomme, können die alten nicht mehr sein, aber ihre Nachfahren, die jetzt hier am Gras zupfen, haben das eigentümliche dynastische Gehabe bewahrt, tragen die preußischblaue Flügelbinde als Wappen, als Ausweis ihrer Zugehörigkeit zur königlichen Familie, sind dabei von herablassender Freundlichkeit gegen das Volk, nähern sich, ohne zu flirten. „Friedrich hat es noch als zahnloser, gichtgeplagter Greis immer wieder betont“, wollen sie sagen, „die glücklichsten Jahre seines Lebens hat er hier bei uns in Rheinsberg verbracht.“

Ganz so kann ich es von mir nicht behaupten, denn die Amtszeit des Stadtschreibers beträgt nur ein Halbjahr, aber doch, doch, im Rückblick gehören diese sechs Monate zu den schönsten in meinem Leben. Und du nun wieder, Tucho! Keine drei vollen Tage warst du hier mit deiner Claire! War es die glücklichste Zeit deines Lebens, deine „Utopie", wie der kluge Hans Mayer dein Heft interpretiert hat?

Vielleicht hat Mayer recht, an deinem Text erkennt man, abgesehen von der Anfahrt über Löwenberg, den Platz jedenfalls nicht. Es könnte jede Stadt sein mit einem Schloss und einem See, zum Beispiel Schwerin. Höchstens der „Konstmoler“ Pesne wäre für den Experten eindeutig als Hinweis, aber weil der Vorname fehlt, liest man hier Peß-ne, von dem politisch hoch brisanten Deckengemälde „Aufgehende Sonne“ im Schloss des Kronprinzen zu Lebzeiten des tyrannischen Vaters ist nicht die Rede. Die Erwähnung des ersten Schlossherrn in Knobelsdorffs Architektur durch den kauzigen Kastellan bleibt in der Feder des bald so berüchtigten Hohenzollernhassers Tucholsky verdächtig indifferent. Wenn an Rheinsberg wirklich etwas Besonderes ist, ein Zauber, der jedem anderen Ort fehlt, warum hast du es uns nicht gesagt?

Die Sonne müht sich vergeblich, den grauen Teppich der Wolken über dem See zu durchdringen, aber hier und dort schieben sie sich auseinander, lassen in blauen Flecken das Himmelsgewölbe erahnen. Der Himmel! Der Himmel über Rheinsberg, er muss es sein! Dieser Zipfel des Grienericksees ist die südlichste Spitze der mecklenburgischen Seenplatte, der Punkt, an dem das Feste und das Flüssige, das Endliche und das Unendliche, Geborgenheit und Sehnsucht einander berühren. Das muss es sein.

Vielleicht hat Dr. Böthig eine noch bessere Erklärung, schließlich ist er seit Jahrzehnten Tucholskys Vertreter in Rheinsberg. Bis zu unserem Termin bleibt immer noch Zeit. Der Dame im Museumsshop fällt zu Tucholsky nichts ein.

- Obwohl ich Rheinsbergerin bin.

Böthig ist nicht im Museum. Um so ungenierter kann ich mich umschauen. Es ist alles angenehm unverändert. Die Tucholsky-Ausstellung füllt einen einzigen Saal und einen einzigen Flur. Sein Schreibtisch, sein Schreibstuhl, seine Schreibmaschine. Ein drehbares Büchergestell, das könnte ich auch gut gebrauchen. Seine letzten Briefe an Arnold Zweig und an Mary aus Hindås vor seinem Selbstmord. In Vitrinen Erstausgaben und Manuskripte. Der Rest des Tucholsky-Museums ist wechselnden Expositionen vorbehalten. In der Herstellung des jeweiligen Tucholsky-Bezugs ist der Besucher recht frei. Ich bin von denen, die auch bezugsfrei genießen.

Nun habe ich es am Ende doch noch geschafft, mich zu dem Termin zu verspäten. Mit herzlicher Umarmung begrüße ich den Leiter der Wege.

- Nun, was führt dich zu mir?

- Na, ist doch ganz einfach. Ohne dich hätte es in Rheinsberg nie ein Tucholsky-Museum gegeben. Ohne das Tucholsky-Museum hättest du nie den Stadtschreiber-Posten einrichten können. Ich wäre infolgedessen hier nie Stadtschreiber geworden. Die Redaktion hätte mich nicht zu Tucholskys Geburtstag nochmals nach Rheinsberg geschickt.

- Verstehe.

Unter vielem anderen deswegen schätze ich Peter Böthig, er sagt nicht „Oho - - kei - j", er sagt: Verstehe.

- Verstehe. Ich habe nichts dagegen, wenn du mir schmeichelst, auch wenn ich so tue. Aber wenn du für die Zeitung schreibst, solltest du lieber nicht lügen. Denk an Tucholsky. Das Tucholsky-Museum in Rheinsberg ist nicht meine Erfindung.

- Wessen?

- Des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik. Die haben schon – oder noch, ganz wie man will – 1988 beschlossen, Rheinsberg mit einer Tucholsky-Gedenkstätte zu ehren.

- Wie erklärst DU dir den unfassbaren Erfolg von „Rheinsberg – ein Bilderbogen für Verliebte“?

Ich hätte darauf gefasst gewesen sein müssen, dass er mir, von Amts wegen sozusagen, die schnoddrig geschriebene Romanze zu einem der kostbarsten und strahlendsten Juwelen im Geschmeide der Weltliteratur hochstilisiert. Er wäre dann aber nicht Peter Böthig, und ich schätzte ihn auch nicht so sehr.

- 1899.

- Als ich hier noch Stadtschreiber war, habe ich dich besser verstanden.

- Du musst die Leute ausreden lassen. 1899 wurde die Bimmelbahn zwischen Rheinsberg und Löwenberg eröffnet. Damit war Rheinsberg an Berlin angeschlossen, wurde beliebtestes Ziel für den Wochenausflug und die Sommerfrische der Großstadtbewohner. Tucholsky ist, was das angeht, ein Nachzügler gewesen.

- Das erklärt mir immer noch nicht das „Bombengeschäft" mit der Bagatelle.

- 1912.

- Jahr ihrer Erscheinung.

- Friedrich-Jahr. 200. Geburtstag. Die kaiserfreundliche Presse wird, denke ich, noch ein bisschen mehr Wind gemacht haben als unsere wiedervereinigte 2012. Da war Rheinsberg natürlich wieder in aller Ohren und Munde. Wenn Tucholsky nicht bewusst darauf spekuliert haben sollte, hat ihn sein Riecher zumindest sehr glücklich geführt.

- Clever. Sag trotzdem noch eine Begründung aus dem Text heraus, Doktor der Germanistik.

- Wir stellen uns heute nicht mehr vor, wie prüde das Kaiserreich war. Denk an Wedekind. Die Uraufführung von „Frühlingserwachen“ war ein Skandal erster Ordnung. Hätte Reinhardt sich von der Zensur nicht die Weinbergszene streichen lassen, hätte er das Stück überhaupt nicht herausbringen können. Heinrich Mann. „Die Göttinnen“. D e r Tobak war nicht nur seinem kleinen Bruder Tommy, dem „Rittmeister", zu stark. Der Aufschrei ging durch die Nation. Heinrich hatte sein Profil weg. Und seine Auflagen. Tucholsky hat ihn bewundert. „Claire“, „Claire Pimbusch“, der Spitzname für Else Weil, die „Vollbluterotikerin“ mit der verheiratet war, den er im „Bilderbogen" benutzt, war ursprünglich eine Romanfigur in Heinrich Manns „Schlaraffenland“.

Es ist heutzutage bei der Allgegenwart der Pornografie nicht ganz leicht, es sich vor Augen zu führen, aber damals hat es gewirkt wie eine Bombe.

- Und wurde ein Bombengeschäft.

- Eben.

Die Bibliothek gefällt mir in ihrem neuen Domizil sogar noch besser. Eine stadteigene Villa beim „Haus der Begegnung", vor dem kleineren Triangelplatz mit dem Mahnmal für die hier in den letzten Kriegstagen gefallenen Rotarmisten. Mit etwas Phantasie ähnelt sie Tucholskys letzter Heimstätte in Hindås. Buchhändler Förster hat nicht übertrieben, die junge Dame, die mich, beim Eingang begrüßt, erquickt mein Herz und erfreut mein Auge. Beim heiteren Beruferaten hätte ich eher auf DJ im Neuköllner Club getippt. So soll Leseförderung sein! Trotzdem reagiert sie auf meine Frage wie eine abgezockte Berufspolitikerin, die lieber im Ungefähren bleibt, bevor sie ein Wörtlein aus ihrem lächelnden Munde entlässt, an dem man sie aufhängen könnte. Aber im großen Leseraum bei dem um den Tisch versammelten Kränzchen schon etwas späterer Mädchen, wie es zu einer guten Stadtbibliothek einfach gehört, hat das Stichwort „Tucholsky" wie ein Schlachtruf gewirkt.

Sich einen Rest Tortensahne aus dem Mundwinkel wischend, kommt eine der gereiften Bibliophilen herbei. „Tucholsky...“ seufzt sie und verdreht die Augen, als habe sie sich mehr als einmal, den „Bilderbogen" in der Hand, „vom Blatte verliebt".

- Ich habe natürlich die Gesamtausgabe zu Hause. Ich blättere immer wieder darin, und jedesmal muss ich denken: Wie aktuell das ist, was Tucholsky da schreibt! Ist das nicht schlimm?

- Das freut mich wirklich sehr. Aber sonst? Wie ist das Interesse der anderen Benutzer an Tucho?

- Eher knapp.

- Eher knapp. Das notiere ich mir. Das hatte ich mir genauso gedacht. Dürfen die Leser Ihren werten Namen erfahren?

- Nichtunbedingt.

„Nichtunbedingt", ein Familienname, der in Rheinsberg häufig vorkommt, denn die Rheinsberger sind sanft. Das ließ dem Berlintier Tucholsky mit der Vorliebe für Raubkatzenpseudonyme Rheinsberg so utopisch erscheinen. Die Rheinsbergerinnen sind noch etwas sanfter.

- Aber schreiben Sie positiv, ja? Darf ich das von Ihnen erbitten?

- Nie würde es mir einfallen, negativ über Rheinsberg zu schreiben.

- Aber schreiben Sie positiv auch über Tucholsky, ja?

- Schreiben Sie positiv. Der Mann ist oft so unglücklich gewesen.

Sie legt den Zeigefinger auf die Lippen und lässt die Augen blinken wie eine blutjunge Claire.

Ach ja, und im Sommer will die Bahn wieder fahren.

Thorsten Becker, geboren 1958 in Oberlahnstein. Sein während der Rheinsberg-Zeit entstandener Roman „Fritz" ist als rororo 24639 lieferbar, sein 2015, im Jahr der Silberhochzeit der beiden deutschen Nachkriegsstaaten, wieder sehr lesenswerter Erstling „Die Bürgschaft" ist leider vergriffen.