Zitate

Wie zeitgemäß ist Kurt Tucholsky heute noch? Urteilen Sie selbst.

Zur Heirat gehört mehr als nur vier nackte Beine ins Bett.

Der Horizont des Berliners ist längst nicht so groß wie seine Stadt.

Der Chef organisiert von Zeit zu Zeit den Betrieb völlig um. Das schadet aber nichts, weil ja alles beim Alten bleibt.

Der Sozialismus wird erst siegen, wenn es ihn nicht mehr gibt.

Das Ideal eines höheren Angestellten ist es, so viel zu verwalten und so wenig zu tun zu haben, dass er schon beinah einem Beamten gleicht.

Mit dem Tod ist alles aus. Auch der Tod?

Das Heiligste, das der Deutsche hat, ist die Arbeit.

Die Frauen haben es ja von Zeit zu Zeit auch nicht leicht. Wir Männer aber müssen uns rasieren.

Der geschickte Journalist hat eine Waffe: das Totschweigen – und von dieser Waffe macht er oft genug Gebrauch.

Was die Leute wollen, ist ein Einfamilienhaus am Kurfürstendamm und hinterm Garten die Zugspitze.

Was wäre der Mensch ohne Telefon? Ein armes Luder. Was ist er aber mit Telefon? Ein armes Luder.

Ereignisse haben manchmal unrecht – die Zeitung hat es nie.

Klugheit steckt nicht nur in den Jahren, sondern im Kopf.

Aufgabe mit imaginären Größen: Eine sozialdemokratische Partei hat in acht Jahren 0 Erfolge. In wieviel Jahren merkt sie, dass ihre Taktik verfehlt ist?

Dick sein ist keine physiologische Eigenschaft – das ist eine Weltanschauung.