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Berliner Luftnummer

Robert Grahn wäre nie auf die Idee gekommen, den Piloten zu überreden. Einfach weiter zu fliegen. In den Westen. "Nein", sagt der Fotograf, der 1988 in Ost-Berlin anfing, die Welt von oben zu fotografieren. "Da war halt die Mauer", sagt er, "da ging es nicht rüber und gut war es." Die Freiheit über den Wolken war ihm genug. Eigentlich wollte Robert Grahn selbst fliegen, Pilot werden bei der Armee. Das war sein Traum. Er zerplatzte an den strengen medizinischen Auflagen.

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