Richtfest für edle Oxford-Residenz

Wenn in Berlin ein Appartement-Haus den anspruchsvollen Namen "Oxford Residenz" trägt, muss natürlich auch der britische Botschafter in Augenschein nehmen, ob dort alles "very british" zugeht.

Wenn in Berlin ein Appartement-Haus den anspruchsvollen Namen "Oxford Residenz" trägt, muss natürlich auch der britische Botschafter in Augenschein nehmen, ob dort alles "very british" zugeht. Davon konnte sich gestern Sir Peter Torry beim Richtfest an der Kleinen Jägerstraße 11 Ecke Niederwallstraße überzeugen. Grundstücksentwickler Mike Hinkel, der den sechs Millionen Euro teuren Prunkbau auf dem 810 Quadratmeter großen Filetgrundstück zwischen Auswärtigem Amt, Hausvogteiplatz und Spittelmarkt errichten lässt, konnte auch Berlins Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) und Mittes Bürgermeister Joachim Zeller (CDU) im fünfgeschossigen Rohbau begrüßen.

Zu den künftigen Bewohnern des Neubaus mit Klinkermauerwerk im Stil eines Londoner Stadthauses zählen auch Spanier, Franzosen, Ukrainer und Österreicher, die ab März 2007 in den 16 exklusiven Zwei- bis Vierzimmerwohnungen residieren werden. Trotz der Preise von bis zu 3650 Euro pro Quadratmeter seien nach Angaben der Entwickler bereits 95 Prozent der Wohnungen - jeweils mit Dachterrasse oder Garten - verkauft. Im Erdgeschoss soll ein exklusives Ladengeschäft den gehobenen Anspruch der Wohnadresse unterstreichen. Die Oxford Residenz ist Teil der Bebauung des Friedrichswerder, wo auf Einzelparzellen seit 2005 individuell gestaltete Townhouses entstehen.

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