"Carlsgarten" mit 500 Eigenheimen entsteht an der Trabrennbahn

Unmittelbar hinter der Trabrennbahn Karlshorst entsteht ein neues Stadtviertel mit 500 Eigenheimen. Der Bau der ersten 22 Reihenhäuser des Wohnparks "Carlsgarten" hat begonnen. Investor dieses Pilotprojektes ist die NCC Deutschland, ein Tochterunternehmen des skandinavischen Bau- und Immobilienkonzerns NCC AB in Stockholm. 4,3 Millionen Euro kostet dieses Teilstück.

Das insgesamt 33 Hektar große, weitläufige Baugelände der neuen Gartenstadt zwischen Treskowallee, S-Bahntrasse Richtung Erkner und Wuhlheide gehört der TLG Projektentwicklung Karlshorst. Geschäftsführer Jochen Reiter: "Das neue Eigenheim-Viertel in parkähnlicher Landschaft soll bis zum Jahr 2010 schrittweise von verschiedenen Bauträgern fertig gestellt werden." Für Berliner Eigenheimbauer stelle der Standort auch eine attraktive Alternative "zur Flucht in den Speckgürtel" dar. Man wolle auch an die Vorkriegs-Tradition Karlshorsts als Berliner Villenvorort und "Dahlem des Ostens" anknüpfen. Lichtenbergs Baustadträtin Katrin Lompscher (PDS) sagt: "Es gibt schon Nachfragen und Angebote von weiteren Investoren."

Die TLG plant außerdem, ein etwa ein Hektar großes Brachgelände am S-Bahnhof Karlshorst zu einem Ortsteilzentrum auszubauen. Dort stand einst das Kino "Vorwärts". An Einzelhandel und Gewerbe ist gedacht, ein Bautermin noch nicht bekannt. Lompscher: "Wir begrüßen diese Aufwertung und haben das Grundstück planungsrechtlich gesichert."

rg