Bildung

Schulbetrieb in Imam-Schule beginnt im April

Der Unterricht in der neugegründeten Imam-Schule in Karlshorst soll Anfang April starten.

Das sagte der Vorsitzende des Trägervereins Institut Buhara, Yasar Erkan. An der ersten deutschsprachigen privaten Imam-Schule hierzulande sollen junge Muslime zu Vorbetern (Imam bzw. Hodscha) ausgebildet werden, die dann in Moscheen arbeiten können. Die Ausbildung dauert sechs Jahre und kostet pro Jahr 4000 Euro Schulgeld. Der Unterricht soll zunächst in zwei Klassen mit insgesamt 29 Schülern starten. Wie in einem Internat leben sie auch zusammen in dem Gebäude, einem einstigen Kulturhaus der DDR-Eisenbahner. Gestern hatte die Schule Tag der offenen Tür. Zu den Gästen gehörte auch die Lichtenberger Bezirksbürgermeisterin, Christine Emmrich (Linke).