Finanzierung steht: Badeschiff öffnet am 8. Mai

Die Finanzierung steht, nun kann es losgehen: Ein altes Containerschiff wird derzeit in Lichtenberg zum Badeschiff "Spreebrücke" umgebaut. Es soll von Mai an für mindestens fünf Jahre am Ufer vor der Treptower Arena liegen, neben dem Restaurantschiff "Hoppetosse". Arena-Betreiber Falk Walter unterstützt das Kunstprojekt und nimmt es von 2005 an unter seine Fittiche. Zu dem schwimmenden Freibad gelangt man über zwei Pontons, die wie das Schiff 33 Meter lang und acht Meter breit sind. Sie tragen die Umkleidekabinen und bieten Platz, um sich in der Sonne zu räkeln. Verbunden sind die drei großen Flächen über Holzbrücken. Die "Spreebrücke" ist eines der vier Vorhaben, die der Berliner Verein Stadtkunstprojekte in diesem Jahr realisiert und am 8. Mai der Öffentlichkeit präsentieren will.

Finanziert werden sie aus dem Hauptstadtkulturfonds und von Sponsoren. Noch im Januar war die Finanzierung unklar: Es fehlten 100 000 Euro an der Gesamtsumme von 500 000 Euro.

Die "Spreebrücke" wurde vom Architektenbüro AMP und der Künstlerin Susanne Lorenz entworfen und soll bis zum 10. Oktober Badegäste empfangen. Gleichzeitig wird die Lichtinstallation "Fata Morgana" des Architekten Tom Heneghan und des Künstlers Manu Kumar an der Eisernen Brücke auf der Museumsinsel in Mitte leuchten. Vier Wochen lang soll die Videoprojektion "Lichtbrücke" erstrahlen, die von Mischa Kuball, Riken Yamamoto und Beda Faesseler stammt. Sie wird auf die Friedrichsbrücke an der Alten Nationalgalerie die Vision eines Flusslaufes zaubern. "Dromio" heißt das vierte Projekt, das der Künstler Olaf Nicolai initiiert hat.

saf