Stadtplanung

Alkohol wird rund um den Neptunbrunnen verboten

Das Areal rund um den Neptunbrunnen gehört mit dem Fernsehturm und Rotem Rathaus zu den Aushängeschildern Berlins. Doch oft sind die Parkbänke von Jugendlichen mit Bierflaschen in der Hand besetzt oder Leuten, die ihren Rausch ausschlafen.

Baustadtrat Ephraim Gothe (SPD) will die Freifläche jetzt wieder "als absolutes Highlight für Berliner und Touristen" herausputzen.

Eine neue Parkordnung - die Fläche ist eine gewidmete Grünanlage - soll in Zukunft für Ordnung und Sauberkeit sorgen. Sie wird gerade vom Bezirk erarbeitet, doch fest steht bereits: Das Trinken von Alkohol rund um den Fernsehturm wird verboten. "Mit der Parkordnung hat die Polizei eine Handhabe, um gegen die Trinkgelage vorzugehen", sagt der Baustadtrat. So könnten zum Beispiel Flaschen beschlagnahmt werden. Bislang gebe es zwar regelmäßig Kontrollen durch die Polizei, die aber nichts brächten. Unterstützt wird der Bezirk von Berlin Partner, die mit ihrem Projekt "Service in the City" die gleichen Ziele verfolgen: mehr Sauberkeit, eine bessere Beleuchtung und keine Trinker mehr.

In Abstimmung mit dem Berliner Senat soll die Freifläche und die Beleuchtung zwischen Neptunbrunnen und Fernsehturm saniert werden. Nach ersten Schätzungen müssen dafür etwa 700 000 Euro veranschlagt werden. Bereits ausgeschnitten wurden die Kronen der Bäume, damit das Licht der alten DDR-Laternen wieder bis auf den Boden fallen kann.

( kla )