Immobilien

Bethanien: Scheitern die Verhandlungen?

Aus Sicht der Besetzer im Südflügel des Hauses Bethanien könnten die Verhandlungen über einen Nutzungsvertrag scheitern. Grund seien die hohen Mietforderungen, teilten Vertreter der etwa 20 Projekte gestern mit. Sie nutzen zwei Etagen bislang unentgeltlich.

Die Gesellschaft für Stadtentwicklung (GSE) ist vom Bezirksamt beauftragt, mit den Besetzern und den Mietern des Gebäudes Verträge abzuschließen. Die Mieten sollen dazu beitragen, dass sich das dringend sanierungsbedürftige Haus künftig finanziell selbst trägt. Die GSE fordert etwa 10 000 Euro pro Monat für rund 1570 Quadratmeter Fläche von den Besetzern. Die wollen jedoch höchstens 6270 Euro zahlen.

Morgen kommt es erneut zu einem Treffen mit der GSE. Aus deren Sicht soll es die abschließende Gesprächsrunde zum Vertrag sein, nicht jedoch aus der Sicht der Besetzer. "Wir wollen so lange verhandeln, bis wir einen für uns tragbaren Kompromiss erzielt haben", sagt Simone Krypke von der Initiative Zukunft Bethanien.

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