Religion

Hindu-Tempel soll in Britz entstehen

Zwei Hindu-Vereine in Neukölln bereiten den Bau ihrer Tempel-Anlagen vor. Die Baugenehmigung für das kleinere Gotteshaus an der Riesestraße in Britz sei kürzlich erteilt worden, sagt Baustadtrat Thomas Blesing (SPD).

Sie habe drei Jahre Gültigkeit. Für den Hindu-Tempel in der Hasenheide liege seiner Abteilung eine Skizze, aber noch kein Bauantrag mit vollständigen Unterlagen vor, teilte der Dezernent mit.

In Britz will der Berlin Hindu Mahasabhai e.V. einen eingeschossigen Bau mit fast quadratischer Grundfläche und zwei Türmen errichten. Das Grundstück ist etwa 700 Quadratmeter groß. Der Grundstein für das Gebäude solle im Herbst gelegt werden, sagte Vereinschef Nadarajah Thiagarajah. Jetzt hole man Angebote von Baufirmen ein.

In der Hasenheide will der Verein Sri Ganesha Hindu Tempel einen je 18 Meter langen und breiten Bau errichten. Er soll einen 17 Meter hohen Turm am Eingang bekommen. "Unser Architekt hat heute die vollständigen Unterlagen für den Bauantrag eingereicht", sagte gestern Avnish Kumar Lugani, Präsident des Vereins. In dem Tempel soll Platz für mehr als 300 Gläubige Platz sein. Sechsmal täglich soll werden Andachten abgehalten. Außerdem ist eine interkulturelle Begegnungsstätte geplant. In einem Anbau entsteht ein Kulturzentrum für Yoga, Meditation, Tanz und Musik und ein Forum für Gesundheit und Wirtschaft.

Über das 4600 Quadratmeter große Grundstück ist ein Erbbaupachtvertrag mit dem Bezirksamt abgeschlossen. Der Verein setzt derzeit eine alte Turnhalle auf dem Gelände instand. "Der erste Raum ist fertig, am zweiten arbeiten wir." Lugani kündigt für den 31. August ein Fest auf dem Tempel-Areal an. "Es ist offen für jeden."