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Berlin II

Fahndung: Polizei sucht nach Schlägern aus Einkaufszentrum ++ Unfall: Autofahrer auf wird auf der A103 tödlich verletzt ++ Gartenlaube: Mutter und Sohn nach Explosion in Lebensgefahr ++ Statistik: Hunde verletzten 2014 rund 600 Menschen in Berlin

Polizei sucht nach Schlägern aus Einkaufszentrum

Mit Bildern aus einer Überwachungskamera sucht die Berliner Polizei nach vier jugendlichen Schlägern. Sie sollen am 8. März einen 16-Jährigen im Einkaufszentrum „Das Schloss“ in Steglitz krankenhausreif geprügelt haben, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Erst bewarfen sie den Angaben zufolge den Jugendlichen vor einem Telefonladen mit Plastikbechern, dann stießen sie ihn zu Boden und traten ihm das Gesicht blutig. Danach rannten sie weg. Die Täter sind etwa 16 Jahre alt und trugen dunkle Jacken. Hinweise nimmt die Polizei unter (030) 4664-473124 entgegen.

Autofahrer auf wird auf der A103 tödlich verletzt

Auf der Berliner Stadtautobahn 103 ist am Donnerstagnachmittag ein 49 Jahre alter Autofahrer ums Leben gekommen. Nach Angaben der Feuerwehr fuhr er am Kreuz Schöneberg frontal gegen einen Fahrbahnteiler und wurde dadurch in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Die herbeigeeilte Notärztin habe nur noch den Tod des Berliners feststellen können, hieß es. Er war allein unterwegs. Um den Wagen zu bergen, hätten Teile der Leitplanke demontiert werden müssen. Die Autobahn musste nach dem Unfall Richtung Steglitz gesperrt werden. Es bildete sich ein langer Stau. Zur Ursache des Unfalls war zunächst nichts bekannt.

Mutter und Sohn nach Explosion in Lebensgefahr

Bei der Explosion der Gartenlaube einer 66-Jährigen in Heiligensee sind die Frau und ihr 34 Jahre alter Sohn lebensgefährlich verletzt worden. Die Polizei vermutet dahinter einen Mordversuch des Mannes. Er war als Mitarbeiter eines Amtsgerichts am Donnerstagvormittag in der Gartenanlage tätig, als es plötzlich zu der Explosion kam, wie die Polizei mitteilte. Was er dort genau machte, wollte ein Sprecher auf Nachfrage nicht sagen. Es sei nicht auszuschließen, dass der 34-Jährige eine Gasflasche vorsätzlich zur Explosion brachte, hieß es bei der Polizei. Eine Mordkommission ermittelt nun in dem Fall.

Hunde verletzten 2014 rund 600 Menschen in Berlin

Etwa 600 Menschen sind im vergangenen Jahr in Berlin von Hunden verletzt worden. Das geht aus der Antwort der Justizverwaltung auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen-Fraktion im Abgeordnetenhaus hervor. 2013 hatten Hunde 620 Menschen verletzt, indem sie sie bissen oder ansprangen. Nur 28 der Opfer aus dem vergangenen Jahr wurden von Hunden angegriffen, die aufgrund ihrer Rasse als gefährlich gelten. Die aggressivsten Tiere waren mit 113 beziehungsweise 64 Fällen besonders häufig Mischlinge oder Schäferhunde. Auch acht Angriffe durch Pudel vermerkte die Senatsverwaltung in ihrer Statistik. Außerdem wurden im vergangenen Jahr 1124 Hunde im Berliner Tierheim abgegeben.