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Aus den Bezirken

Mitte: Wenn Schildkröten chillen ++ Spandau: Landesdenkmalamt schützt Reste der Mauer ++ Uferweg am Lindenufer wird mit Asphalt befestigt ++ Tempelhof-Schöneberg: Jugendliche besuchen Konzentrationslager

Wenn Schildkröten chillen

Auch die Höckerschildkröten im Sea Life Berlin chillen in den Frühling. Die neuen Bewohner der Sonderausstellung „Abenteuer Schildkröte“ leben im Süßwasser und lieben warme Temperaturen. Das Sea Life Berlin zeigt in der Schau Tiere wie die Fransenschildkröte, die sich im Schlamm verbuddelt und Beute durch ihren Rüssel blitzschnell einsaugt, und die Schlangenhalsschildkröte mit einem bis zu 30 Zentimeter langen Hals. Geöffnet ist Sea Life Berlin, Spandauer Straße 3, täglich von 10 bis 19 Uhr (letzter Einlass 18 Uhr). Die Sonderausstellung ist im regulären Eintrittspreis enthalten. Onlinetickets auf www.visitsealife.com/berlin. Das günstigste Ticket für Kinder (3–14 Jahre) kostet 8,70 Euro, für Erwachsene (ab 15 Jahre) 10,75 Euro (je nach Datum und Uhrzeit). Preis an der Tageskasse: Kinder 14,50 Euro, Erwachsene 17,95 Euro.

Landesdenkmalamt schützt Reste der Mauer

Reste der Berliner Mauer am Übergang von Kladow nach Groß Glienicke werden unter Denkmalschutz gestellt. Das teilte das Landesdenkmalamt mit. Mit dem Brandenburger Teil bildeten sie ein einzigartiges Gesamtobjekt zur Dokumentation der unterschiedlichen Phasen des Mauerbaus, erklärte Beate Christ von der CDU-Fraktion Spandau.

Uferweg am Lindenufer wird mit Asphalt befestigt

Montag beginnen die Bauarbeiten für den Ausbau des Havel-Radweges am Lindenufer zwischen Juliusturm- und Charlottenbrücke. Der Uferweg wird ausgebaut und mit Asphalt befestigt, der „Altstadtsteg“ im Bereich des Spielplatzes gepflastert. Die Arbeiten dauern bis September, so Stadtrat Carsten Röding (CDU).

Jugendliche besuchen Konzentrationslager

Neun Jugendliche und Sozialpädagogen der Jugendfreizeiteinrichtungen Bungalow und KiJuM (Kinder- und Jugendhaus Mariendorf) fahren am nächsten Freitag nach Ravensbrück und besuchen dort das ehemalige Konzentrationslager. Nach ihrer Ankunft werden sie den Weg vom Bahnhof Fürstenberg zum Konzentrationslager gehen und alle drei Meter auf der 2,8 Kilometer langen Strecke symbolisch Streifen mit einem Stacheldraht darauf auf den Weg malen. Die Jugendlichen nehmen am Sonntag an den Feierlichkeiten zur Befreiung des Lagers durch die Rote Armee vor 70 Jahren teil. Bereits viermal waren Jugendliche aus Mariendorf dort, haben darüber Projekte, Ausstellungen und einen Film gemacht.