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Lichtenberg: Brandstifter zündet Auto in Wohnstraße an ++ Charlottenburg-Wilmersdorf: Stau in der Elterngeldstelle ist behoben ++ Mitte: Veranstalter sagt Fest auf der Müllerstraße ab ++ Spandau: Spenden für Flüchtlinge werden jetzt verteilt ++ Lichtenberg: 2000 Euro für den Bauernhof Knirpsenfarm

Brandstifter zündet Auto in Wohnstraße an

Feueralarm in Karlshorst: Gegen 2.40 Uhr in der Nacht zu Montag ist ein Anwohner am Rolandseck durch einen lauten Knall geweckt worden. Die Ursache war ein brennendes Auto. Als die Einsatzkräfte der Feuerwehr eintrafen, stand ein Skoda-Kombi schon lichterloh in Flammen. Ein dahinter parkender Ford wurde ebenfalls beschädigt, wie ein Polizeisprecher am Montagmorgen mitteilte. Verletzt wurde niemand. Ein Brandkommissariat der zuständigen Direktion 6 ermittelt, die Beamten schließen ein politisches Motiv bisher aus.

Stau in der Elterngeldstelle ist behoben

Die Rückstände der bewilligungsreifen Anträge in der Elterngeld- und Betreuungsgeldstelle sind aufgearbeitet. Wie Stadträtin Elfi Jantzen (Grüne) am Montag weiter mitteilte, erfolge nun die reguläre Bearbeitung der Anträge, die mit der Tagespost eingehen. Seit Februar betrage die Bearbeitungszeit für vollständige Anträge sieben Wochen. Das sei erfreulich. Der Stand der Bearbeitung könne auf der Internetseite der Elterngeld- und Betreuungsgeldstelle eingesehen werden: www.elterngeld.charlottenburg-wilmersdorf.de.

Veranstalter sagt Fest auf der Müllerstraße ab

Das Müllerstraßenfest wird in diesem Jahr ausfallen. Der Veranstalter hat mitgeteilt, dass er kein Interesse mehr habe, das Fest durchzuführen. Der Grund sei eine Auswertung der Geschäftsstraße, wonach sich die Qualität der Angebote, Dienstleistungen und der Präsentation in den letzten Jahren gravierend zu einem negativen Erscheinungsbild entwickelt habe, heißt es in dem Schreiben an das Stadtentwicklungsamt des Bezirks Mitte. Geplant war das „Osterfest“ vom 4. bis 6. April auf der Müllerstraße. 25 Jahre lang wurde das Fest veranstaltet.

Spenden für Flüchtlinge werden jetzt verteilt

Siemensstadt Computer, Spielzeug, Fahrräder, Musikinstrumente, Sofas, Fernseher, Kuscheltiere: Für die Bewohner zweier Flüchtlingsunterkünfte sind nach einem Aufruf des SPD-Abgeordneten Daniel Buchholz acht voll beladene Kombi-Fahrzeuge mit Spenden zusammengekommen. Die in den vergangenen Wochen in seinem Bürgerbüro gesammelten Gaben werden jetzt an die Bewohner der Erstaufnahmeeinrichtungen am Rohrdamm und an der Motardstraße verteilt. Auch viele Zeitspenden wie Schularbeitshilfen oder Familienpatenschaften kamen zusammen.

2000 Euro für den Bauernhof Knirpsenfarm

Malchow Die Versandapotheke Aponeo hat 2000 Euro an den Kinderbauernhof Knirpsenfarm gespendet. Auf dem Grünen Campus Malchow können Kinder das Leben und Arbeiten auf einem Bauernhof erleben. In die Spende fließen 1000 Euro aus dem Unternehmerpreis ein, mit dem der Bezirk das „Lichtenberger Unternehmen des Jahres 2014“ auszeichnete. Die Firma hat bereits „Bewegungsbaustellen“ in Kitas und einer Grundschule finanziert.

( plet,bsm,kla,bab )