Konzept

Mit Bio-Bier zur Grünen Woche – Potsdam stellt Planung vor

„Potsdam ist nicht Sanssouci“ lautet das Motto der Potsdamer Verwaltung.

Das solle auch beim Auftritt der Landeshauptstadt auf der Internationalen Grünen Woche vom 16. bis 25. Januar in Berlin spürbar werden, sagte Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) bei der Vorstellung des Konzepts am Donnerstag in Potsdam. Er will in der „Brandenburghalle“ die Werbetrommel vor allem für die neuen Gemeinden rühren, die seit rund zehn Jahren der Landeshauptstadt angehören. Zum siebten Mal präsentiert sich Potsdam auf der weltweit größten Verbrauchermesse für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau unterm Funkturm. „Immerhin sind wir die Landeshauptstadt mit der größten landwirtschaftlichen Produktionsfläche“, so Jakobs.

Von 16 Kooperationspartnern der Stadt stellen zwölf Aussteller ihre Erzeugnisse an einem Gemeinschaftsstand vor. Eigens zur Grünen Woche legt die städtische Wirtschaftsförderung zudem die Broschüre „Potsdamer Landlust“ auf – mit Ausflugstipps wie zur Dorfkirche Uetz, dem Bauerngarten Kartzow oder dem Schweizer Kolonistendorf Nattwerder, ergänzt um Adressen regionaler Direktvermarkter. Den Beweis seiner hohen Produktqualität will das Gros der Aussteller klassisch über die Geschmacksprobe antreten. Mit Erdbeerbowle und Erdbeermarmelade will das Obstgut Marquardt punkten, die Braumanufaktur Forsthaus Templin setzt auf seine Bio-Biere samt Rehbratwurst, die „Senf-Elfen“ locken mit ungewöhnlichen Senfkombinationen, der Imkerverein Groß-Potsdam versüßt einen Stopp am Stand mit Honighäppchen aus Wildpflanzen und der Lavendelhof Marquardt mit diversen Likören und Aufstrichen aus der Holunderblüte.

Fürs Preußenflair sorgt Susanne Müller, die seit zehn Jahren in Potsdam das Geschäft „Schokokunst“ betreibt. Erstmals mit dabei, offeriert sie die „Langen Kerls“ oder den Alten Fritz als Zartbittergenuss. Längst kein Geheimtipp mehr sind die Kostproben, die die drei Potsdamer Spitzenköche aus dem Restaurant „Die Tenne“ in Neu Fahrland, dem Restaurant „Oscar“ im „Mercure-Hotel“ und der Braumanufaktur Forsthaus Templin Besuchern auf die Teller legen. Am 22. Januar lädt die Landeshauptstadt von 15.30 bis 18 Uhr zum Brandenburg-Tag auf der Grünen Woche.