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Berlin I

Justiz: Unerwartete Enthüllungen im „Maskenmann“-Prozess ++ Überfall: Apothekerin schlägt Räuber durch Schreien in die Flucht

Unerwartete Enthüllungen im „Maskenmann“-Prozess

Ein Polizist hat am Donnerstag in Frankfurt (Oder) beim „Maskenmann“-Prozess erklärt, dass eine Mitarbeiterin der Mordkommission auf Anweisung ihres Chefs aus dem Abschlussbericht an die Staatsanwaltschaft alle „entlastenden Maßnahmen“ herauslassen sollte, die für die Unschuld des Angeklagten Mario K. sprechen. Als sich die Mitarbeiterin weigerte, den Bericht zu unterschreiben, sei er von einer anderen Polizeibeamtin unterschrieben worden. Mario K.s Verteidiger sprach anschließend von einem „ungeheuerlichen Skandal“, sollten die Aussage des Zeugen stimmen.

Apothekerin schlägt Räuber durch Schreien in die Flucht

In Kreuzberg sind am Mittwochabend binnen kurzer Zeit zwei Apotheken überfallen worden. Drei mit Messern bewaffnete Männer traten gegen 19.30 Uhr von hinten an eine 39-jährige Mitarbeiterin einer Apotheke heran, als sie das Geschäft an der Liegnitzer Straße abschließen wollte. Die Frau begann zu schreien und vertrieb dadurch die Räuber. Ebenfalls am Mittwochabend bedrohten zwei maskierte Männer eine 51-jährige Apothekerin an der Manteuffelstraße mit einem Messer und forderten Geld. Die Räuber konnten mit ihrer Beute unerkannt flüchten. Die Mitarbeiterin der Apotheke blieb unverletzt.