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Berlin II

Erfolg: Polizei nimmt Kita-Einbrecher fest ++ Überfall: Paar schlägt und beraubt Rollstuhlfahrerin ++ Justiz: Erneut Feuer in der Haftanstalt Heidering ++ U1: Verkehrssenator: Sympathie für U-Bahn-Verlängerung

Polizei nimmt Kita-Einbrecher fest

Auf eine Kindertagesstätte in Gropiusstadt hatte es ein Einbrecher in der Nacht zu Mittwoch abgesehen. Doch Polizeibeamte des Abschnitts 56 konnten ihn auf frischer Tat ertappen. Um in die Kindertagesstätte im Bohm-Schuch-Weg zu gelangen, hatte der Mann gegen 2 Uhr ein Fenster gewaltsam geöffnet und war hinein geklettert. Polizisten, die sich in Nähe der Kita befanden, sahen das beschädigte Fenster und nahmen den 24 Jahre alten Intensivtäter noch in den Räumen der Einrichtung fest.

Paar schlägt und beraubt Rollstuhlfahrerin

Eine 33 Jahre alte Rollstuhlfahrerin wurde am Dienstagabend auf dem Leopoldplatz in Wedding von einem Paar beraubt. Nach eigenen Angaben hielt ihr gegen 19 Uhr der Mann ein Messer an den Hals, während seine Komplizin versuchte, dem Opfer einen Ring vom Finger zu ziehen. Als sich die 33-Jährige wehrte, schlugen ihr die Täter ins Gesicht. Das Paar flüchtete anschließend mit dem Portemonnaie der Rollstuhlfahrerin. Die Frau blieb unverletzt.

Erneut Feuer in der Haftanstalt Heidering

Erneut hat ein Häftling einen Brand in der Berliner Justizvollzugsanstalt Heidering im brandenburgischen Großbeeren (Teltow-Fläming) verursacht. Der Mann habe in der Nacht zum Mittwoch Papier in seiner Zelle angezündet, sagte ein Feuerwehrsprecher. Noch bevor die Feuerwehr eintraf, löschten zwei Bedienstete einen brennenden Stapel Papier mit einem Handfeuerlöscher. Es war bereits das dritte Mal innerhalb weniger Monate, dass Häftlinge in der JVA Feuer gelegt hatten.

Verkehrssenator: Sympathie für U-Bahn-Verlängerung

Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel (SPD) zeigt „große Sympathie“ für Pläne, die Berliner U-Bahn-Linie 1 in Friedrichshain vom jetzigen Endbahnhof Warschauer Straße bis zum S-Bahnhof Ostkreuz zu verlängern. Noch gebe es „keinen Zeithorizont“ für das Projekt, sagte Geisel am Mittwoch. Zunächst sei eine Prognose über das Fahrgastpotenzial nötig, und es müsse die genaue Linienführung geklärt werden. Klar sei, dass „das Projekt nicht in Konkurrenz zu anderen Vorhaben des öffentlichen Nahverkehrs stehen“ werde. Es solle also für eine U1-Verlängerung auf kein anderes Projekt verzichtet werden.