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Berlin II

Vandalismus: Unbekannte beschädigen 19 geparkte Autos ++ Unglück: Frau bleibt nach Sprung in die Spree verschwunden ++ Staatsoper: Auch Piraten fordern Untersuchungsausschuss

Unbekannte beschädigen 19 geparkte Autos

Bislang noch unbekannte Täter haben in der Nacht zu Dienstag 19 geparkte Autos in Hellersdorf demoliert und einen hohen Sachschaden verursacht. Der oder die Randalierer waren in der Nacht an der Louis-Lewin-Straße unterwegs und hatten an 19 Autos Außenspiegel, Scheibenwischer und Kennzeichen der Fahrzeuge abgerissen. Die Schäden wurden gegen 1.50 Uhr von aufmerksamen Anwohnern der Louis-Lewin-Straße entdeckt. Sie alarmierten die Polizei. Als die Beamten am Tatort eintrafen, waren die Täter bereits geflüchtet. Von ihnen fehlt jede Spur.

Frau bleibt nach Sprung in die Spree verschwunden

Eine 21 Jahre alte Frau, die am Sonntagabend in Berlin-Treptow in die Spree gesprungen ist, bleibt verschwunden. Das teilte die Polizei am Dienstag mit. Die Wasserschutzpolizei hatte am Montag verstärkt, aber vergeblich nach der Frau gesucht. Die 21-Jährige hatte sich nach einem Streit mit ihrem gleichaltrigen Freund von der Parkwegbrücke ins Wasser gestürzt. Ihr Freund war ihr hinterhergesprungen, konnte sie aber nicht mehr retten. Er wurde entkräftet aus der Spree gezogen und in einem Krankenhaus ambulant behandelt.

Auch Piraten fordern Untersuchungsausschuss

Nach einem ersten Vorstoß der Grünen machen die Piraten mit der Forderung nach einem Untersuchungsausschuss zur Kostenexplosion bei der Staatsoper ernst. Die Fraktion legte am Dienstag einen Fragenkatalog für das Gremium vor. „Es ist das gute Recht der Öffentlichkeit, zu erfahren, warum auch dieses Sanierungsvorhaben weder finanziell noch zeitlich im geplanten Rahmen bleibt“, so der Piraten-Abgeordnete Wolfram Prieß. Die Sanierung der Staatsoper Unter den Linden soll sich um weitere 93 Millionen Euro auf fast 390 Millionen verteuern.