Kriminalität

Opfer fotografiert zufällig Räuber vor der Tat

Die Polizei hofft mit der Veröffentlichung eines Fotos Hinweise auf einen Räuber, der zuvor zufällig vom späteren Opfer selbst fotografiert worden war.

Der 19-Jährige ist in der Nacht zum 10. September kurz nach Mitternacht auf der Warschauer Brücke in Friedrichshain bestohlen worden. Der Unbekannte hatte dem 19-Jährigen die Geldbörse aus der Hosentasche gezogen und war geflüchtet. Als der Bestohlene dem Täter nachrannte, wurde er von dem Kriminellen mit Pfefferspray besprüht. Dem Räuber gelang die Flucht. Der 19-Jährige musste mit einer Augenreizung behandelt werden. Nach der Tat bemerkte das Opfer, dass er zuvor auf einem seiner Handyfotos den Räuber abgelichtet hatte. Die Kriminalpolizei bittet um Mithilfe und Angaben zur Identität des Gesuchten oder zu dessen Aufenthaltsort. Gefragt sind auch Hinweise von Augenzeugen des Raubes, die sich noch nicht bei der Polizei gemeldet haben. Hinweise nimmt das Raubkommissariat der Direktion 5 unter der Rufnummer 4664-573 100, die Internetwache oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.