Nachrichten

Aus den Bezirken

| Lesedauer: 3 Minuten

Friedrichshain-Kreuzberg: Heimplätze für Roma kosten den Bezirk 118.000 Euro ++ Treptow-Köpenick: Personenfähre am Spreetunnel gefordert ++ Mitte: Studentenfutter und Obstsalat in Schulkantinen ++ Steglitz-Zehlendorf: Polizei gibt Tipps zum Schutz vor Einbrüchen ++ Tempelhof-Schöneberg: Zweite Auflage des Te-Damm-Talers kommt ++ Spandau: Uferweg an der Havel soll Sternbergpromenade heißen ++ Marzahn-Hellersdorf: Gesundheitsamt zieht an neuen Standort

Heimplätze für Roma kosten den Bezirk 118.000 Euro

Das Bezirksamt hat seit März 71 Roma, die in der Gerhart-Hauptmann-Schule lebten, in vier Wohnheimen untergebracht. Diese Heime werden vom Diakonischen Werk und von den Betreibern PeWoBe und Prisod geführt. Wie Sozialstadtrat Knut Mildner-Spindler (Linke) mitteilte, lebten 62 der umgezogenen Roma zum Stichtag 28. Oktober immer noch in diesen Einrichtungen. Für 34 Betroffene zahlt der Bezirk die Unterhaltskosten. Bis 28. Oktober entstanden der Behörde dadurch Kosten von 118.000 Euro.

Personenfähre am Spreetunnel gefordert

Anwohner fordern, dass im Bereich des Spreetunnels eine Personenfähre eingerichtet wird, auf der Fußgänger und Radfahrer die Müggelspree überqueren können. Der Tunnel sei ein unüberwindbares Hindernis für Ältere und Gehbehinderte, aber auch für Familien mit Kinderwagen, heißt es in einem Einwohnerantrag. Er steht auf der Tagesordnung der Bezirksverordnetenversammlung am 27. November. Der Spreetunnel sei auf einer Länge von zehn Kilometern die einzige Möglichkeit, ans andere Ufer zu gelangen.

Studentenfutter und Obstsalat in Schulkantinen

Pächter von Schulkantinen oder von Snackautomaten in Jugendfreizeiteinrichtungen müssen sich künftig verpflichten, neben Süßigkeiten und Softdrinks auch gesunde Alternativen anzubieten. Dazu gehören frischer Obstsalat, Joghurt, Studentenfutter, Müsli, Vollkornbrötchen und Mineralwasser. Das haben die Bezirksverordneten beschlossen. Sie fordern zudem, dass das gesunde Angebot im Verhältnis erheblich preisgünstiger ist, da Schüler nur ein begrenztes Taschen- oder Essengeld zur Verfügung haben.

Polizei gibt Tipps zum Schutz vor Einbrüchen

In der dunklen Jahreszeit mehren sich wieder die Einbrüche in Häuser und Wohnungen. Um gemeinsam für mehr Sicherheit zu sorgen, veranstaltet der Polizeiabschnitt 45 in Kooperation mit dem Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf einen Informationsabend. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 27. November, ab 18.30 Uhr, im Rathaus Steglitz an der Schloßstraße 37 statt. In der Beratung geht es darum, wie sich Anwohner vor Einbrüchen schützen können und um technische Tipps. Die Experten stehen auch für Fragen zur Verfügung.

Zweite Auflage des Te-Damm-Talers kommt

Ab Donnerstag, 4. Dezember, ist die zweite Auflage des Te-Damm-Talers zu haben. Er kann für zehn Euro in mehreren Dutzend Geschäften und Restaurants am Tempelhofer Damm und seinen Seitenstraßen erworben und wie ein Gutschein zum Einkaufen wieder eingetauscht werden. „Der Te-Damm-Taler macht greifbar, wie aus einer aktiven Händlergemeinschaft die Initiative ergriffen wird, um unsere Einkaufsstraße zu stärken“, sagten der Tempelhofer SPD-Abgeordnete Michael Müller und der Mariendorfer SPD-Abgeordnete Frank Zimmermann. Gemeinsam mit dem Bezirk unterstützten sie diese Entwicklung auch politisch.

Uferweg an der Havel soll Sternbergpromenade heißen

Der Uferweg entlang der Havel zwischen Juliusturmbrücke und Dischingerbrücke bekommt nach einem Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung den Namen Sternbergpromenade. Drei entsprechende Wegeschilder sollen aufgestellt werden, im Frühjahr 2015 wird eine Informationstafel südlich der Charlottenbrücke auf Höhe der Anlegestellen am Havelufer installiert. Die Familie Sternberg hatte sich zu Lebzeiten auf vielen Ebenen für Spandau eingesetzt und wurde in der NS-Zeit verfolgt.

Gesundheitsamt zieht an neuen Standort

Das Gesundheitsamt und der Bereich Qualitätsentwicklung, Planung und Koordination des öffentlichen Gesundheitsdienstes (QPK) ziehen in der Zeit vom 24. November bis 1. Dezember um. Vom 8. Dezember an können die Sprechzeiten in der Janusz-Korczak-Straße 32 in Anspruch genommen werden. Sie bleiben unverändert. Schließzeiten während des Umzuges werden im Internet und durch Aushänge bekannt gegeben.

( saf,kla,bsm,kbe,kbe )