Obdachlosenhilfe

Diakonie übergibt 180 Schlafsäcke an Stadtmission

Der Evangelische Diakonieverein Berlin-Zehlendorf Berlin hat am Buß- und Bettag mehr als 180 Schlafsäcke an die Berliner Stadtmission übergeben.

Die Hauptstadt erlebt gerade die ersten Tage des Herbstes mit Temperaturen nah am Gefrierpunkt. Für Obdachlose wird die Übernachtung unter freiem Himmel bei so einem Wetter regelmäßig zur Gefahr.

Der Zehlendorfer Diakonieverein hatte es sich anlässlich seines 120-jährigen Bestehens zum Ziel gesetzt, mindestens genauso viele Schlafsäcke für Obdachlose zu sammeln. Schließlich ist es ein Drittel mehr geworden. Melanie Wagner, Pressesprecherin des Evangelischen Diakonievereins Berlin-Zehlendorf sagte, dass der Diakonieverein seit April Schlafsäcke und Geldspenden gesammelt habe. Dabei hätten Diakonieschwestern aus ganz Deutschland sowie Berliner und Brandenburger geholfen.

Bei der Berliner Stadtmission ist jegliche Unterstützung gern gesehen. Dort ist der Andrang im Winter groß. Allein am Standort der Berliner Stadtmission an der Lehrter Straße, nahe dem Hauptbahnhof, übernachteten im vergangenen Winter 2300 hilfsbedürftige Personen. Die gespendeten Schlafsäcke sollen im Kältebus mitgeführt und an die Obdachlosen ausgeteilt werden, die nicht in Notübernachtungen schlafen. Der Bus ist seit Anfang November in der Stadt unterwegs. „Mit der Spende von 180 Schlafsäcken können wir 180 Menschen wirklich helfen. Das sind sehr viele“, freute sich auch Ortrud Wohlwend, Leiterin der Stabsstelle Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit von der Berliner Stadtmission.