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Aus den Bezirken

Friedrichshain-Kreuzberg: ID-Karte für Bewohner der Hauptmann-Schule ++ Treptow-Köpenick: Genossenschaft baut 121 Wohnungen am Campus ++ Steglitz-Zehlendorf: Landesbibliothek könnte in Dahlemer Museen ziehen ++ Mitte: Hausmeister soll Gefühl für Sicherheit stärken ++ Spandau: Richtfest an der Mensa des Kant-Gymnasiums ++ Spandau: Jugendamt bietet extra Telefon-Sprechzeiten ++ Lichtenberg: BVV-Sitzungen live im Internet verfolgen ++ Tempelhof-Schöneberg: Gasometer ist für drei Millionen Euro saniert

ID-Karte für Bewohner der Hauptmann-Schule

Die Flüchtlinge in der Gerhart-Hauptmann-Schule haben eine professionell gefertigte „House-ID“ bekommen. Die Kunststoffkarte ersetze die früheren Hausausweise, sagte Bürgermeisterin Monika Herrmann (Grüne) auf Anfrage der CDU. 44 House-IDs mit Namen, Foto und ID-Nummer seien an die Asylbewerber ausgegeben worden, fünf bereits wieder verloren gegangen. Die Bewohner der Schule haben eine weitere ID-Karte für den Empfang von Besuchern erhalten. Sie wird als Pfand an der Pforte abgegeben, wenn Gäste kommen.

Genossenschaft baut 121 Wohnungen am Campus

Auf einem Grundstück am Groß-Berliner Damm Ecke Abram-Joffe-Straße entstehen 121 Wohnungen mit ein bis vier Zimmern. Bauherr ist die Charlottenburger Baugenossenschaft. Sie investiert etwa 25 Millionen Euro in das Projekt „Charlotte am Campus“ im Technologiepark. Im Gebäude werden auch Gewerbeflächen und ein Gemeinschaftsraum eingerichtet. Knapp 250 Stellplätze für Fahrräder entstehen, eine Tiefgarage mit 74 Auto- und Motorradstellplätzen wird angelegt. Der Grundstein ist Mitte Oktober gelegt worden, die Fertigstellung ist für 2016 geplant.

Landesbibliothek könnte in Dahlemer Museen ziehen

Der CDU-Abgeordnete Uwe Lehmann-Brauns hat den Vorschlag des SPD-Fraktionschefs Raed Saleh begrüßt, die Dahlemer Museen nach 2019 durch die Landesbibliothek nutzen zu lassen. Nach dem geplanten Umzug der Ausstellungen ins Humboldt-Forum auf dem Schloßplatz in Mitte wäre es „ein interessanter Vorschlag“, die landeseigene Bücherei in den leerstehenden Häusern des FU-Viertels einzuquartieren. Der Vorschlag sollte „unverzüglich“ durch die Stiftung Preußischer Kulturbesitz bewertet werden, so Lehmann-Brauns.

Hausmeister soll Gefühl für Sicherheit stärken

Das Französische Gymnasium an der Derfflinger Straße soll gesichert werden, damit die Schüler von den Folgen der Prostitution in der Kurfürstenstraße nicht belästigt werden. Da ein denkmalgerechter Zaun einen sechsstelligen Betrag kosten würde, prüfe man jetzt Alternativen, sagt Schulstadträtin Sabine Smentek (SPD). Außerdem soll der Hausmeister eine Dienstwohnung auf dem Gelände beziehen. Das soll das Sicherheitsgefühl erhöhen. Bislang sei nicht das Schulgelände, sondern der öffentliche Parkplatz von der Prostitution betroffen, heißt es aus dem Schulamt.

Richtfest an der Mensa des Kant-Gymnasiums

Für den Bau einer neuen Mensa des Kant-Gymnasiums an der Bismarckstraße wurde am Mittwoch Richtfest gefeiert. Das zusätzliche Gebäude soll 1,5 Millionen Euro kosten und nach der Fertigstellung 140 Sitzplätze für die Schüler und Küchenräumlichkeiten haben.

Jugendamt bietet extra Telefon-Sprechzeiten

Das Jugendamt Spandau bietet zurzeit neben den bisherigen persönlichen Sprechzeiten zum Thema Kindertagesbetreuung auch zusätzliche telefonische Sprechzeiten an: Montags und Mittwochs ist die Behörde von zehn bis zwölf Uhr unter der Telefonnummer 902 79 24 32 erreichbar.

BVV-Sitzungen live im Internet verfolgen

Ab sofort können die Sitzungen der Lichtenberger Bezirksverordnetenversammlung im Internet unter http://lichtenberg.demokratielive.org verfolgt werden. Sie finden jeden dritten Donnerstag im Monat statt. Anschließend sind sie in einer Mediathek dauerhaft abrufbar. Damit sollen Bürger besser an der Bezirkspolitik beteiligt werden und Argumente von unterschiedlichen Akteuren besser nachvollziehen können. Redebeiträge von BVV-Mitgliedern, die nicht optisch dargestellt werden wollen, werden nur akustisch übertragen.

Gasometer ist für drei Millionen Euro saniert

Die Gasag hat den 112 Jahre alten Gasometer in Mariendorf für drei Millionen Euro sanieren lassen. Der Behälter fasste einst 110.000 Kubikmeter Stadtgas. Die Anlage wurde 1996 stillgelegt, als Berlin auf Erdgas umstellte. Das Bauwerk auf dem Gelände der Gaswerke ist am Mittwoch an den neuen Besitzer, die BMDF Investorengruppe, übergeben worden, die das Areal 2013 kaufte. In einigen alten Hallen soll eine Brauerei entstehen.