Meldungen

Aus den Bezirken

Mitte: Kleingartenanlage besteht seit 75 Jahren ++ Friedrichshain-Kreuzberg: Filme mit Gebärdensprache auf der Internetseite ++ Treptow-Köpenick: Standesamt ist unter den Top Ten in Deutschland ++ Steglitz-Zehlendorf: Vereine und Verbände auf Freiwilligenbörse ++ Tempelhof-Schöneberg: Milieuschutz für drei Gebiete beschlossen ++ Pankow: Pläne für Wasserspeicher unter dem Mauerpark ++ Neukölln: 14 weitere Stadtteilmütter besuchen Familien

Kleingartenanlage besteht seit 75 Jahren

Vor 75 Jahren wurde im dicht besiedelten Ortsteil Wedding der Kleingarten-Verein „Togo“ gegründet. Am Sonnabend, 30. August, soll dieses Jubiläum ab 15 Uhr in Anwesenheit von Bezirksbürgermeister Christian Hanke (SPD) in der Kolonie an der Müllerstraße 102–112 gefeiert werden. In Kriegszeiten dienten die Lauben häufig als Wohnraum. Kleintiere, Obst und Gemüse sicherten die eigene Versorgung. Heute sind die Gärten ein Erholungsort für Familien, die ihre Freizeit im Grünen verbringen wollen.

Filme mit Gebärdensprache auf der Internetseite

Auf der Internetseite des Bezirksamtes sind jetzt Videos mit Gebärdensprache zu sehen. Rund 3000 Gehörlose leben im Bezirk, etwa 36.000 in Berlin. Viele von ihnen beherrschen die Gebärdensprache besser als Deutsch, das sie als Zweitsprache erlernt haben. Die Gebärdendolmetscherin Savina Tilmann gestaltet die Filme, die über die Arbeit der Behindertenbeauftragten und über die Serviceangebote des Onlineportals informieren. Das Ziel ist, barrierefreie Informationen für Menschen mit Behinderungen anzubieten.

Standesamt ist unter den Top Ten in Deutschland

Das Trauzimmer im Rathaus Köpenick gehört zu den zehn schönsten Standesämtern Deutschlands. Beim „Hochzeitsaward 2014“, der am Dienstag in Erfurt verliehen wurde, belegte die Berliner Behörde den neunten Platz, gemeinsam mit der bayerischen Stadt Murnau. Den ersten Platz erreichte Eberswalde mit der „Märchenvilla“. Die Jury hob die bunten Butzenscheiben im Köpenicker Standesamt hervor, und die Lage am Wasser, sodass Brautpaare per Schiff zum Standesamt fahren könnten.

Vereine und Verbände auf Freiwilligenbörse

Viele Vereine und Verbände sind auf die Hilfe von Ehrenamtlichen angewiesen und suchen immer wieder Engagierte. Auf der Freiwilligenbörse am 6. September stellen sie ihre Aktivitäten von 12 bis 17 Uhr im Gutshaus Steglitz an der Schloßstraße 48 vor. Wer Interesse hat, kann auf der Börse direkt Kontakt aufnehmen. Noch gibt es einige Restplätze für die Teilnahme an der Veranstaltung. Soziale Einrichtungen und Bürgerinitiativen, die mitmachen wollen, können sich für einen kostenlosen Stand anmelden unter Tel: 90299-5943.

Milieuschutz für drei Gebiete beschlossen

Das Bezirksamt hat die drei sozialen Erhaltungsverordnungen Barbarossaplatz/Bayerischer Platz, Bautzener Straße und Kaiser-Wilhelm-Platz erlassen. Sie sind nach der Veröffentlichung im Gesetz- und Verordnungsblatt gültig. „Damit wollen wir die angestammte Wohnbevölkerung vor Verdrängung schützen. Die zusätzlich beschlossenen Kriterien bilden die Grundlage für eine einheitliche und nachvollziehbare Genehmigungspraxis bei der Bearbeitung von Anträgen“, sagte Stadträtin Sibyll Klotz (Grüne). Der Abriss von Gebäuden, bestimmte Umbauten und die Zusammenlegung kleinerer Wohnungen werden nicht mehr erlaubt.

Pläne für Wasserspeicher unter dem Mauerpark

Über Einzelheiten zum geplanten Abwasserspeicher unter dem Mauerpark können sich Anwohner und Gewerbetreibende am 9. September, 19 Uhr, im Haus der Sinne, Ystader Straße 10, informieren. Stadtentwicklungsstadtrat Jens-Holger Kirchner (Grüne), die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, die Berliner Wasserbetriebe und der Bürgerverein Gleimviertel laden ein. Der Speicher wird sich unterirdisch von der Gleimstraße bis zur Eberswalder Straße erstrecken.

14 weitere Stadtteilmütter besuchen Familien

14 Frauen haben ihre Qualifizierung zur Stadtteilmutter erfolgreich bestanden und sind von Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky (SPD) geehrt worden. Sie hatten sich in einem Kurs auch mit Fragen der Erziehung und des Schulsystems beschäftigt und geben ihr Wissen jetzt weiter an Familien. Die Frauen unterstützen ihre bereits aktiven 95 Kolleginnen. Sie sind unterwegs im Neuköllner Norden und in der Gropiusstadt.