Kriminalität

Polizist erschießt Kampfhund bei Drogenrazzia

Bei der Festnahme zweier Drogenhändler in Lichtenberg haben Spezialkräfte der Polizei in einer Wohnung einen Kampfhund erschossen.

Ein Beamter gab einen gezielten Schuss auf das Tier ab, als der Bullterrier die Einsatzkräfte angriff. Insgesamt befanden sich in der Wohnung vier ausgewachsene Hunde und drei Welpen. Die Festnahme am Donnerstagnachmittag gegen 16 Uhr an der Rhinstraße erfolgte nach Hinweisen eines Zeugen auf regelmäßige Drogengeschäfte in der Wohnung. Neben den mutmaßlichen Dealern im Alter von 33 und 26 Jahren wurde zunächst auch die 31 Jahre alte Mieterin der Wohnung festgenommen, weil sie zuvor unter Drogeneinfluss ein Auto gefahren haben soll. Die Frau wurde nach einer Blutentnahme wieder entlassen, die Männer wurden einem Fachkommissariat überstellt. Bei der Durchsuchung der Wohnung stellten die Beamten neben weiteren Beweismitteln größere Mengen Rauschgift sicher. Auch die Wohnungen der beiden Männer wurden durchsucht, dabei konnte ebenfalls Beweismaterial sicherstellt werden. Über eine Vorführung der Festgenommenen zum Erlass eines Haftbefehls war am Freitag noch keine Entscheidung gefallen.