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Aus den Bezirken

Steglitz-Zehlendorf: „Wer seine Heimat verliert, sollte willkommen sein“ ++ Charlottenburg-Wilmersdorf: Neues Bezirksmagazin jetzt wieder kostenlos erhältlich ++ Neukölln: Deutsche Bahn lässt Böschungen säubern ++ Mitte: Genossenschaft legt Grundstein für Wohnhäuser

„Wer seine Heimat verliert, sollte willkommen sein“

Etwa 300 Berliner sind kürzlich zur Gründung des „Willkommensbündnisses für Flüchtlinge“ ins Rathaus Steglitz gekommen. Die Hilfsangebote reichen von der Hausaufgabenbetreuung über Kiezspaziergänge, gemeinsame sportliche Aktivitäten, die Unterstützung bei Behördenangelegenheiten, Dolmetschertätigkeiten und Kleiderspenden bis zur medizinischen Beratung. Auch ein Internetauftritt für das Bündnis wurde angeboten. Unterstützt wird das Bündnis unter anderen von Schauspieler Dieter Hallervorden. „Wer das Trauma erlebt hat, seine Heimat zu verlieren, sollte wenigstens hoffen dürfen, in der Fremde willkommen geheißen zu werden“, begründet Hallervorden sein Engagement.

Neues Bezirksmagazin jetzt wieder kostenlos erhältlich

Die 13. Ausgabe des Bezirksmagazins ist erschienen. Das Heft im DIN-A-4-Format umfasst 84 Seiten. Es wurde von der Euramedia Werbung Berlin durch Anzeigen finanziert, in Zusammenarbeit mit der Pressestelle des Bezirksamtes herausgegeben und in einer Auflage von 50.000 Exemplaren gedruckt. Das Heft ist in den Rathäusern, Bürgerämtern, Stadtbibliotheken und allen anderen bezirklichen Einrichtungen kostenlos erhältlich. Darüber hinaus wird es über viele Geschäfte des Bezirks, in Arztpraxen über den Lesezirkel, in Sozialstationen, Krankenhäusern und Kirchengemeinden verteilt.

Deutsche Bahn lässt Böschungen säubern

Die Deutsche Bahn hat im vergangenen Monat die Gleisanlagen an den S-Bahnhöfen Hermannstraße und Neukölln reinigen lassen. Sie beauftragte Firmen damit. Außerdem wurde Unrat von einer 1400 langen Böschung zwischen Boberstraße und Unstrutstraße beseitigt. Der Streckenabschnitt sei besonders stark verunreinigt, räumte die Deutsche Bahn ein. Das Bezirksamt hatte der Bahn zuvor vorgeschlagen, den Bereich mit Hilfe von Ein-Euro-Jobbern in Kooperation mit dem Jobcenter Neukölln zu säubern. Anlass war ein Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung. Die Bezirksverordneten hatten gefordert, dass Müll und Unrat entlang der Ringbahn-Trasse entfernt werden.

Genossenschaft legt Grundstein für Wohnhäuser

Die Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892 legt am Dienstag den Grundstein für drei Wohnhäuser, die neben der Weltkulturerbesiedlung Schillerpark an der Schwyzer Straße 1 gebaut werden. Es entstehen 74 Wohnungen, eine Senioren-WG, eine Fläche für Gewerbe und eine Tiefgarage mit 70 Plätzen. Alle Wohnungen sind per Aufzug zu erreichen. Die Neubauten sollen im September 2015 fertig sein. Bezirksbürgermeister Christian Hanke (SPD) lobt das Ziel der Genossenschaft, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.