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Aus den Bezirken

Spandau: Gedenktafeln für Sozialstadtrat Hans Hill ++ Lichtenberg: Ausstellung über rechtsextreme Gewalt ++ Treptow-Köpenick: Bürgerämter verändern ihren Service für Besucher ++ Marzahn-Hellersdorf: Europafest erstmals auf der Kastanienallee ++ Friedrichshain-Kreuzberg: Planung für den Brommysteg verschoben ++ Neukölln: Live Konzert im antiken Ambiente ++ Steglitz-Zehlendorf: Verkehrsinseln sollen sichtbarer werden

Gedenktafeln für Sozialstadtrat Hans Hill

In drei Spandauer Seniorenklubs werden Gedenktafeln enthüllt, die an den 2010 verstorbenen ehemaligen Sozialstadtrat Hans Hill erinnern sollen. Er hatte in seiner Amtszeit von 1971 bis 1985 unter anderem Senioreneinrichtungen geschaffen, in denen heute Hunderte Menschen leben und versorgt werden. Die erste Gedenktafel wird am 9. Mai um 12 Uhr von der Witwe von Hans Hill und im Beisein von Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank (SPD) im Seniorenklub Südpark, Weverstraße 38, enthüllt. Dazu sind die Senioren und Interessierte eingeladen.

Ausstellung über rechtsextreme Gewalt

Im Rathaus Lichtenberg an der Möllendorffstraße ist ab sofort die Foto-Ausstellung „Rechtsextreme Gewalt in Deutschland 1990 bis 2013“ zu sehen. Der amerikanische Fotograf Sean Gallup dokumentiert rechtsextreme Gewalt als gesamtdeutsches Phänomen und damit verbundene persönliche Schicksale. Unter anderem zeigt er Täter, Opfer, sich Wehrende oder Szene-Aussteiger. Allein in Berlin gab es 2013 mehr als 70 Attacken von Rechtsextremen, 17 mehr als im Vorjahr. Die Ausstellung ist bis 6. Juni 2014 immer montags bis freitags von 7 bis 20 Uhr geöffnet.

Bürgerämter verändern ihren Service für Besucher

Die beiden Bürgerämter im Rathaus Köpenick, Alt-Köpenick 21, und an der Michael-Brückner-Straße 1 in Niederschöneweide ändern ihren Service. Vom 2. Juni an werden mittwochs, 8-13 Uhr, donnerstags, 11-19 Uhr, und freitags, 8-13 Uhr, hauptsächlich Kunden bedient, die zuvor einen Termin mit dem Bürgeramt vereinbart haben. Für Besucher ohne Termin öffnen beide Ämter montags, 8-15 Uhr, und dienstags, 11-18 Uhr. Beantragte Personaldokumente können nach wie vor von Montag bis Freitag während der Sprechzeiten abgeholt werden.

Europafest erstmals auf der Kastanienallee

Zum heutigen Europa-Tag wird es zum ersten Mal ein Fest auf der Kastanienallee geben. Zwischen 14 und 18 Uhr präsentieren sich zahlreiche Vereine und Initiativen sowie Bezirkspolitiker auf dem Platz. Ziel der Veranstaltung ist es, die Menschen des Bezirkes mit dem Thema Europa vertrauter zu machen, ihnen neue Informationen zu geben, wie man Europa in Marzahn-Hellersdorf erleben kann und wie vor allem die europäischen Werte der Demokratie, Solidarität und Toleranz hier gelebt werden. Um 16 Uhr ist eine Diskussionsrunde zum Thema Europa geplant.

Planung für den Brommysteg verschoben

Der Planungsbeginn für den neuen Brommysteg über die Spree ist auf unbestimmte Zeit verschoben. Das teilte Verkehrsstaatssekretär Christian Gaebler (SPD) mit. Weil zunächst wichtige Brücken instandgesetzt oder neu gebaut werden müssten, könne man noch keinen Zeitpunkt nennen. Ursprünglich sollte schon 2013 ein Wettbewerb für den Neubau der Fußgängerbrücke zwischen Friedrichshain und Kreuzberg beginnen. Gaebler zufolge hält der Senat an den Plänen für das Vorhaben fest.

Live Konzert im antiken Ambiente

Zum 100-jährigen Bestehen des Stadtbades Neukölln findet am 10. Mai eine Jubiläumsparty im antiken Ambiente des alten Stadtbades an der Ganghoferstraße 3 statt. RBB-Moderator Ulli Zelle gibt ein LiveKonzert mit seiner eigenen Band „Ulli und die grauen Zellen“. Zuvor finden Führungen statt. Die Deutsche Post stellt ihren Sonderstempel zum Jubiläum vor. Karten für das Konzert gibt es an der Kasse des Stadtbades. Sie kosten zehn Euro. Beginn ist um 20 Uhr, Einlass ab 17 Uhr. Auch Schwimmen ist an diesem Abend und während des Konzerts möglich.

Verkehrsinseln sollen sichtbarer werden

Die Verkehrsinseln auf der Drakestraße sollen Fußgängern beim Überqueren der Straße helfen. Doch im Dunkeln sind sie kaum zu sehen. Aus diesem Grund haben die Bezirksverordneten das Amt aufgefordert, eine Lösung zu finden, wie die Inseln sichtbarer werden. Zugleich soll auch der Knotenpunkt an der Morgensternstraße und Königsberger Straße im Rahmen der Sanierung verkehrssicherer sowie fußgänger- und fahrradfreundlicher gestaltet werden.