Landgericht

Sexualpartner getötet - Mordprozess neu aufgerollt

Nach dem Tod eines Bankangestellten bei bizarren Sexualpraktiken steht der 45-jährige Täter seit Donnerstag erneut vor dem Berliner Landgericht. Eine erste Verurteilung zu drei Jahren und drei Monaten Haft wegen Körperverletzung mit Todesfolge war vom Bundesgerichtshof (BGH) als nicht nachvollziehbar milde aufgehoben worden. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten Mord vor. Er soll das Opfer im Januar 2012 bei einvernehmlichem Sex gefesselt, dann Mund und Nase verklebt haben. Der Bankangestellte, der seinen Wunsch nach Tötung mehrfach geäußert haben soll, war daraufhin erstickt. Der Angeklagte hatte im Prozess erklärt, dass er den Sexualpartner nicht hatte umbringen wollen.