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Berlin

Urteil: Männer können nicht Frauenvertreter werden ++ Programm: Europafest am Brandenburger Tor ++ Unfall: Radfahrer in Lichtenrade angefahren und verletzt ++ Umwelt: Berlin sieht Tagebau in Brandenburg kritisch

Männer können nicht Frauenvertreter werden

Männer können sich in Berlin nicht zum Frauenvertreter wählen lassen. Das hat die 5. Kammer des Verwaltungsgerichts am Donnerstag entschieden. Ein Richter an einem Amtsgericht hatte geklagt, weil seine Kandidatur bei der Wahl der Frauenvertreterin des Gerichts aufgrund seines Geschlechts abgelehnt worden war. Das Verwaltungsgericht wies nun die Klage ab.

Europafest am Brandenburger Tor

Am 25. Mai wird das Europaparlament neu gewählt – bei einem Europafest am heutigen Freitag können sich die Berliner auf die heiße Wahlkampfphase einstimmen. Rund um das Brandenburger Tor werden auf einer Europameile wieder zahlreiche Informationen sowie ein Unterhaltungsprogramm mit Musik, Theater und Talkrunden geboten.

Radfahrer in Lichtenrade angefahren und verletzt

Ein Radfahrer ist in Lichtenrade von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Vermutlich hatte ein 46 Jahre alter Autofahrer am Mittwochabend in der Dossestraße die Vorfahrt des Radfahrers missachtet, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Der 26 Jahre alte Radfahrer kam nach seinem Sturz schwer verletzt ins Krankenhaus. Der Autofahrer blieb unverletzt.

Berlin sieht Tagebau in Brandenburg kritisch

Der rot-schwarze Berliner Senat ist wenig begeistert von einer Ausweitung der Braunkohleförderung im Nachbarland Brandenburg. Aus umweltpolitischer Sicht sei die geplante Erweiterung des Tagebaus Welzow-Süd an der Grenze zu Sachsen kritisch zu sehen, sagte Umweltsenator Michael Müller (SPD). Berlin müsse aber zur Kenntnis nehmen, „dass Brandenburg auch wirtschafts- und arbeitspolitische Interessen verfolgt“.