Konzept

Konzept eingereicht für Wahllokal im Olympiastadion

Die Premiere rückt näher: Das Olympiastadion soll Wahllokal werden.

Inzwischen fragte die türkische Botschaft in Berlin offiziell nach, ob die etwa 140.000 in der deutschen Hauptstadt lebenden Türken dort bei der Wahl des nächsten türkischen Präsidenten im August ihre Stimme abgeben können. Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes bestätigte am Dienstag den Eingang einer sogenannten Verbalnote in der vergangenen Woche. Das Konzept von türkischer Seite sei an das Bundesinnenministerium zur Überprüfung der Sicherheitsfragen weitergeleitet worden. Nach Informationen von „Bild/BZ“ sollen an insgesamt sieben Standorten in Deutschland solche Wahllokale eingerichtet werden: neben Berlin in Sport- und Messehallen in Hannover, Düsseldorf, Essen, Frankfurt/Main, Karlsruhe und München. Das Konzept werde zügig geprüft, hieß es aus dem Auswärtigen Amt. Die Bundeskanzlerin habe bereits bei einem Treffen mit Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan – selbst ein möglicher Präsidentschaftskandidat – im Februar die Unterstützung der Bundesregierung zugesagt. Abstimmen durften zuvor in Deutschland lebende Bürger aus Italien, Ägypten oder der Irak – allerdings noch nicht im Olympiastadion.