Liegenschaftspolitik

Abgeordnete unterstützen Heim für psychisch Kranke

Die 40 psychisch schwerkranken Bewohner an der Schöneberger Dominicusstraße 5–9 können hoffen, weiter in ihren Wohngemeinschaften leben zu dürfen.

Die Pinel gGmbH, die die Einrichtung seit 1998 betreibt, hat den Kaufpreis auf 2,5 Millionen Euro erhöht und bietet damit laut Pinel-Geschäftsführer Bernd Gander genauso viel wie der Mitbieter, das Buddhistische Zentrum aus Mitte. Wie berichtet, will die landeseigene Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH das Haus verkaufen und entschied sich vor der Erhöhung durch Pinel für das damals wirtschaftlichste Angebot.

Am Dienstag besichtigten die CDU-Politiker Florian Graf, Monika Thamm und Michael Freiberg die Einrichtung. „Die Menschen haben hier ihre Heimat, sie sind stark verunsichert. Deshalb erwarten wir vom Senat vor der Entscheidung eine Stellungnahme, wo diese Menschen sonst betreut werden können. Es gibt keine Ersatzstandorte im Bezirk“, sagte der Sprecher des Vermögensausschusses im Abgeordnetenhaus, Michael Freiberg. Diese Sicht sei durch die Neuausrichtung der Liegenschaftspolitik möglich, nicht mehr unbedingt an den Höchstbietenden zu verkaufen.