Kultur

Mehr Besucher in Berliner Museen und Gedenkstätten

Ob Berlinische Galerie, Technikmuseum oder Stiftung Berliner Mauer:

In Berlin konnten die vom Land geförderten Museen und Gedenkstätten im vergangenen Jahr ein deutliches Besucherplus verzeichnen. Mit rund 3,8 Millionen Gästen kamen etwa eine halbe Million mehr Menschen als im Vorjahr, wie das Presseamt am Mittwoch mitteilte.

Den mit Abstand größten Zuwachs hatte die Gedenkstätte Topographie des Terrors, die die Schrecken der NS-Zeit dokumentiert. Im Berliner Themenjahr „Zerstörte Vielfalt“ stieg die Zahl der Besucher hier um fast 250.000 auf 1,2 Millionen an. Auch insgesamt verzeichneten die Gedenkstätten mit rund 2,5 Millionen Besuchern (plus 20 Prozent) einen größeren Zulauf als die Museen.

„Bemerkenswert ist das stetig steigende Interesse an zeitgeschichtlichen Themen“, sagte Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD). Das zeige, dass die kulturpolitische Ausrichtung auf historische Themen des 20. Jahrhunderts richtig sei.