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Friedrichshain-Kreuzberg: Anwohner können Parkausweise beantragen ++ Steglitz-Zehlendorf: Autofreie Schloßstraße an verkaufsoffenen Sonntagen ++ Neukölln: Neuer Name für den Platz vor dem Rathaus ++ Spandau: Spandau erhält 40.000 Euro für ehrenamtliche Arbeit ++ Lichtenberg: Bauarbeiten am Spielplatz Rolandseck beginnen ++ Tempelhof-Schöneberg: Vorschläge für Spielplatz gesucht

Anwohner können Parkausweise beantragen

Ab Mai können Anwohner der drei neuen Parkzonen Vignetten in den Bürgerämtern an der Yorckstraße 4–11 und an der Frankfurter Allee 35/37 beantragen. Der Bewohner-Parkausweis kostet 20,40 Euro und gilt für zwei Jahre. Die Parkraumbewirtschaftung wird zum 1. Juni 2014 im Gebiet zwischen Frankfurter Allee, Ostbahnhof, Ostkreuz und S-Bahn eingeführt. Etwa 9000 Stellplätze sind betroffen. Der Parkschein kostet einen Euro pro Stunde. Im Kneipenviertel an Simon-Dach-Straße und Boxhagener Platz ist von Montag bis Sonnabend, 9–22 Uhr, zu zahlen, westlich der Warschauer Straße nur bis 20 Uhr.

Autofreie Schloßstraße an verkaufsoffenen Sonntagen

– Die Bezirksverordneten der Grünen haben einen weiteren Versuch gestartet, eine autofreie Schloßstraße zumindest an einigen Tagen im Jahr durchzusetzen. In ihrem Antrag, dem sich die Fraktion der SPD angeschlossen hat, fordern sie, an den verkaufsoffenen Sonntagen die Schloßstraße für den individuellen Verkehr zu schließen. Diese Regelung soll vom kommenden Jahr an gelten. Der Wirtschaftsausschuss hat den Vorschlag bereits befürwortet. Die beiden Fraktionen wollen mit der autofreien Schloßstraße die Attraktivität der Einkaufsstraße erhöhen. Der verkaufsoffenen Sonntag solle ein Test dafür sein.

Neuer Name für den Platz vor dem Rathaus

Der Platz der Stadt Hof wird nach dem ersten sozialdemokratischen Bürgermeister von Neukölln, Alfred Scholz, benannt. Die Fläche vor dem Rathaus Neukölln ist in den vergangenen Monaten nach den Plänen des Büros el:ch Landschaftsarchitekten umgestaltet worden. Vorschläge von Anwohnern und Ideen der Künstlerin Nadia Kaabi-Linke wurden realisiert. Der Platz wird am 28. April mit den neuen Namensschildern der Öffentlichkeit übergeben. Er solle zur neuen Mitte der Karl-Marx-Straße, zum Markt und zum Treffpunkt der Neuköllner werden, so das Citymanagement. Feste und Veranstaltungen sind vorgesehen.

Spandau erhält 40.000 Euro für ehrenamtliche Arbeit

Um bürgerschaftliches Engagement in Spandau zu fördern, hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt dem Bezirk 40.000 Euro zur Verfügung gestellt. Damit unterstützt werden soll insbesondere Ehrenamt, das sich für Renovierungen, Pflanzungen oder Reinigungen in Schulen, Horten, Kindertagesstätten, Nachbarschafts- und Seniorenheimen, Sport- und Grünanlagen oder auf Straßen einsetzt. Bis 16. Mai 2014 können sich ehrenamtlich tätige Bürger und Initiativen, die nicht gewinnorientiert arbeiten, im Büro des Bezirksbürgermeisters um Förderung bewerben. Sie beträgt maximal 3500 Euro pro Initiative.

Bauarbeiten am Spielplatz Rolandseck beginnen

Ab sofort beginnen auf dem Spielplatz am Rolandseck die Bauarbeiten. Ursprünglich war das Gelände ein Bolzplatz, der im Sommer 2011 wegen einer Lärmbeschwerde geschlossen werden musste. Weil ein neuer Bodenbelag zu teuer für den Bezirk ist, entsteht der Spielplatz unter anderem mit Trampolin, Rutsche, Streetballkorb, Tischtennisplatte und Bänken. Zunächst soll die alte Anlage zurückgebaut werden. Von Juni bis voraussichtlich Oktober 2014 bauen etwa fünf Landschaftsbau-Auszubildende des Bezirksamtes an der neuen Anlage. Nach einem neuen Standort für einen Bolzplatz wird gesucht.

Vorschläge für Spielplatz gesucht

In unserer gestrigen Meldung zu der geplanten Spielplatzbebauung am Fuße der Monumentenbrücke haben wir wegen eines Übermittlungsfehlers des Bezirksamtes einen falschen Wochentag für den Informationsabend im Theodor-Heuss-Saal veröffentlicht. Das Bezirksamt hatte die Bürger bereits am Dienstag, 15. April, zu der Veranstaltung ins Rathaus Schöneberg eingeladen, um Anregungen zur Gestaltung des Platzes zu machen. Wir bitten für dieses Versehen um Entschuldigung.